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Köln, 26. August 2010
Am 15. März 2011 prämiert der Feuertrutz Verlag im Rahmen der neuen FeuerTRUTZ Fachmesse in Nürnberg erstmals den „Brandschutz des Jahres 2011“. Der Preis wird in den Kategorien „Brandschutzkonzept“, „Produkt Baulicher Brandschutz“, „Produkt Anlagentechnischer Brandschutz“ und “Ehrenpreis“ verliehen.
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"Brandschutz des Jahres 2011"
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München, 25.08.2010
Die Fachkommission Bautechnik der Bauministerkonferenz informiert über das geplante Vorgehen bei der Einführung des europäischen technischen Regelwerkes, damit sich Tragwerksplaner, Prüfingenieure und andere am Bau Beteiligte auf die neue Situation enistellen und sich mit dem europäischen Regelwerk vertraut machen können.
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Bauaufsichtliche Einführung der Eurocodes
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Berlin, 21. Juli 2010
Der BFB-Präsident Dr. Ulrich Oesingmann stellte die aktuelle Stimmungsumfrage bei den Freien Berufen vor. Der Stimmungswert in den technisch-naturwissenschaftlichen Berufen im Vergleich zur letzten Umfrage nochmals leicht verbessert. Diese Freiberufler bewerten ihre Lage mittlerweile mit einem Schulnotenwert von 2,83. Insbesondere Architekten und Beratende Ingenieure dürfen von den Konjunkturpaketen der Bundesregierung profitiert haben und bewerten ihre Lage als "befriedigend". |
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Hier möchten wir Sie auf 12 Beiträge zum Thema -Akutelle VOF in der Praxis- aufmerksam machen. Autoren dieser Beiträge sind Mitglieder des Kompetenzteams VOF der Rechtsanwaltskanzlei Ax, Schneider & Kollegen. |
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Informationsbrief des BDVI Nr. 03/2010
Seit dem vergangenen Jahr liegt in Thüringen die Automatisierte Liegenschaftskarte (ALK) flächendeckend vor. |
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In der diesjährigen Mitgliederversammlung hat der Vorsitzende des AHO, Herr Ebert, die Vertreter der AHO-Mitgliedsorganisationen darüber informiert, dass der AHO in Zusammenarbeit mit dem IFB auch in diesem Jahr wieder eine Umfrage durchführt, den AHO-Bürokostenvergleich 2009. Zeitraum 25.05. bis 15.07.2010. |
AHO-Bürokostenvergleich 2009
Der AHO führt auch in diesem Jahr wieder in Zusammenarbeit mti dem Institut für Freie Berufe (IFB) eine Umfrage durch, um Aussagen zur Auskömmlichkeit der Honorartafeln der HOAI zu erhalten.
Anhand von im Jahr 2009 abgeschlossenen Projekten sollen die baukostenabhängigen Tafelwerte der HOAI überprüft und notwendige Veränderungen der seit 1996 bestehenden und 2009 pauschal erhöhten Tafeln festgestellt werden. Diese für die Architektur- und Ingenieurbüros existenzielle Aussage kann nur durch umfassende Tafelvergleiche realisiert werden.
Besonderen Wert legt der AHO in dieser Umfrage auf umgestaltete Objekte mit wesentlichen Eingriffen in Konstruktion und Bestand. Daneben sollen auch Objekte der Flächenplanung aus dem Leistungsbild des Bebauungsplanes untersucht werden.
Wir bitten Sie deshalb, den AHO möglichst vielen Neubau-, Umbau- und Bebauungsplanprojekte zu nennen.
Die Ergebnisse der Umfrage werden gutachterlich ausgewertet. Es wird absolute Vertraulichkeit zugesichert. Bitte verzichten Sie bei der brieflichen Versendung aus Gründen der Anonymität auf die Absenderangaben - auch frankieren ist dann nicht erforderlich. Alle firmenbezogenen Daten sind freiwillig. Sie wären dann bei Rückfragen zu Ihren Daten hilfreich. Die Fragebogenaktion läuft in der Zeit vom 25.05. bis 15.07.2010. Die Ergebnisse wird der AHO in seiner Herbsttagung am 25.11.2010 präsentieren.
Den Fragebogen finden Sie unter http://aho.institut-fuer-freie-berufe.de//. Dieser kann gleich direkt versendet werden oder per Fax, per Post oder eingescannt per Email an:
Institut für Freie Berufe
Marienstraße 2/IV
90402 Nürnberg
Fax: 0911/23565-52, Email: willig.oberlander@ifb.uni-erlangen.de
Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme und Unterstützung ganz herzlich!
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Eybaer Erklärung zur Forcierung der berufspolitischen Ziele der Ingenieurkammer Thüringen |
Eybaer Erklärung
Die inhaltlichen Schwerpunkte der „Eybaer Erklärung“ sind die nachstehenden Forderungen an Landesregierung und Politik:
- Wir brauchen ein einheitliches deutsches Baurecht!
- Die Novellierung der 9. HOAI ist von der Bundesregierung nach den durch die Kammern vorgegebenen Kriterien fortzusetzen!
- Technik ist Fortschritt und muss in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt werden!
- Aufträge aus Steuergeldern sind Kammermitgliedern zu übertragen!
- Kammergeführten Ingenieuren sind im Rahmen der Deregulierung und Verwaltungsvereinfachung hoheitliche Aufgaben des Staates zu übertragen!
- Der VOF-Leitfaden ist zu ergänzen, um die Ingenieurkammer Thüringen als Körperschaft öffentlichen Rechts nach eigenem Ermessen an Vergabeverfahren als Beobachter zu beteiligen!
- Öffentliche Aufträge dürfen nicht nach Billigkeitskriterien, sondern müssen nach Wirtschaftlichkeit, Qualität und Nachhaltigkeit vergeben werden!
- Planung und Ausführung sind strikt zu trennen, PPP-Modelle sind Sonderfälle!
- Ingenieurleistungen müssen sich an einem Stundenhonorar von 75 € + orientieren!
- Bei Auslandsprojekten, mit Finanzierung durch deutsche Kapitalförderung, sind bevorzugt deutsche Ingenieure einzubeziehen!
- Die Ingenieurkammer Thüringen beabsichtigt, in Abstimmung mit der Landesregierung, für junge Freiberufler ein Existenzgründerzentrum einzurichten!
- Die Ingenieurkammer unterstützt die Evaluierung des Bologna-Prozesses und fordert zur Sicherung des internationalen Rufes der Ingenieure einen qualitativ hochwertigen Studienabschluss, der dem bisherigen Diplomingenieur entspricht und wahlweise als Master oder Diplomingenieur verliehen wird.
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Informationsbrief des BDVI Nr. 01/2010
Änderungesinformationen des BDVI zum ThürVermGeoG |
Thüringer Vermessungs- und Geoinformationsgesetz (ThürVermGeoG) Neuerungen und Änderungen
Von vielen fast unbemerkt wurde am 16.12.2008 das Gesetz zur Zusammenfassung der Rechtsgrundlagen und zur Neuausrichtung des Vermessungs- und Geoinformationswesens vom Thüringer Landtag verabschiedet. Seit dem 01.01.2010 ist das Gesetz in Kraft getreten und es haben sich einige Veränderungen ergeben.
BDVI-Informationsbrief Nr. 01/2010 zum Gesetz.pdf |
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Sie wollen beruflich weiterkommen und möchten sich weiterbilden? Sie haben schon einen Kurs oder Lehrgang gefunden? Oder Sie möchten zum Thema Weiterbildungsangebote beraten werden? In jedem Fall sind Sie bei der Bildungsprämie richtig. Seit Dezember 2008 zahlt sich Weiterbildung auch im wörtlichen Sinn aus - mit der Bildungsprämie. Denn wenn Sie einen Kurs, einen Lehrgang oder ein Seminar besuchen, um im Beruf ein Stück voran zu kommen, erhalten Sie einen Prämiengutschein - es gibt also Bares vom Staat. Der Prämiengutschein kann für Sie bis zu 500,- € wert sein.
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Zahlt sich aus: Die Bildungsprämie
Alle Informationen und Hinweise finden Sie unter www.bildungspraemie.info/. Beratungsstellen in Erfurt finden Sie in der Industrie- und Handelkammer Erfurt oder beim Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e. V. Außenstelle Erfurt. |
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Parallel zur letzten Kultusministerkonferenz hat sich die Ingenieurkammer Thüringen der Kritik des Deutschen Hochschulverbandes angeschlossen, der für die Dauer eines Bachelor-Studiums ausschließlich Entscheidungen nach Fach- und Qualitätskriterien anmahnte. |
“Bologna-Prozeß” in Thüringen auf dem Prüfstand Ingenieurkammer sieht Standpunkt bestätigt
Parallel zur letzten Kultusministerkonferenz hat sich die Ingenieurkammer Thüringen der Kritik des Deutschen Hochschulverbandes angeschlossen, der für die Dauer eines Bachelor-Studiums ausschließlich Entscheidungen nach Fach- und Qualitätskriterien anmahnte. Wie es scheint, hat sich die neue Thüringer Landesregierung diesen Gedanken zu eigen gemacht, heißt es doch unter dem Punkt „Wissenschaft“ in der gemeinsamen Koalitionsvereinbarung „Konsens herrscht bei dem Ziel, die Umsetzung des Bologna-Prozess in Thüringen zu evaluieren. Auf dieser Basis sollen die in Thüringen eingeleiteten Bologna-Reformen gemeinsam mit den Hochschulen und den Studierenden weiterentwickelt und die Ergebnisse in die Diskussion in der Kultusministerkonferenz eingebracht werden.“
Als Ingenieurkammer können wir uns in der Auffassung bestätigt sehen, dass den verschiedensten Disziplinen nicht einfach ein Korsett von nur sechs Semestern aufgezwungen werden kann. Gerade für die Ingenieurwissenschaften wirkt sich dieser Zwang verhängnisvoll auf die Qualität des Studiums aus. Der Ingenieur, insbesondere wenn er als Freiberufler ‚ohne Netz und doppelten Boden’ komplizierte technische Sachverhalte zu bearbeiten hat, benötigt ein komplexes Problemverständnis auf der Basis technischer und naturwissenschaftlicher Grundlagen. Die Produktivität der akademischen Ausbildung kann man nicht wie bei der Fließbandproduktion durch schnellere Durchlaufzeiten erreichen. Wer die Curricula zu früh spezialisiert, muss sich nicht wundern, wenn die Absolventen nur begrenzt einsatzfähig sind. Die hohe traditionelle Bildungskultur in unserem Land wird im Ingenieurwesen durch den international geachteten Diplomingenieur nach mindestens acht Semestern Studium bestimmt. Wir können es uns gar nicht erlauben, diesen wertvollen Wirtschaftsfaktor auf 's Spiel zu setzen. Die Forderung kann deshalb nur lauten, den Diplomingenieur zu erhalten und die praktizierte Bildungsqualität im europäischen Rahmen mit dem Master als vergleichbares Äquivalent fortzuführen. Bologna ist kein Dogma, sondern die Chance, unter Anerkennung regionaler Besonderheiten ein vergleichbares europäisches Bildungssystem zu schaffen.
Den Vorteil der föderalen Ordnung in Deutschland, welche die Bildungspolitik den Ländern zuordnet, ermöglicht es auch in Thüringen, gestützt auf die Koalitionsvereinbarung und die Mitarbeit der Verbände, den Bologna-Prozess zu evaluieren und eingetretenen Fehlentwicklungen mit regionalen Maßnahmen zu begegnen. Das Ziel muß dabei die modellhafte Weiterentwickelung der Hochschulausbildung sein, die eine selbstverantwortete Wahlmöglichkeit mit Rücksicht auf die Spezifik der verschiedenen Hochschularten erlaubt und nicht die Alternativlosigkeit des sich nach außen völlig undifferenziert gebenden Bachelor/Master-Systems.
Die in der Koalitionsvereinbarung erkannte Chance bedarf jetzt einer handlungsfreudigen Landesregierung. Je eher etwas geschieht, umso deutlicher wird auch die Vorbildwirkung für andere Bundesländer. Die unnötig herbeigeführte Konkurrenz zwischen Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien ist in hohem Maße unproduktiv. Gerade die Wirtschaft fordert von den Bildungsinstitutionen klar erkennbare Qualifikationsprofile und berufsbefähigte Absolventen. Dies bestätigte auch eine Befragung der Industrie- und Handelskammern, wonach vielen Unternehmern die Inhalte der neuen Studiengänge noch nicht klar sind.
Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Ulrich Mönnig
Präsident Ingenieurkammer Thüringen |
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Wettbewerbe erlauben es den Bauherren, in einem klar strukturierten, transparenten Verfahren den geeigneten Planer oder die geeignete Planerin zu finden. |
Neue Richtlinien für die Durchführung von Planungswettbewerben – RPW 2008
Wettbewerbe erlauben es den Bauherren, in einem klar strukturierten, transparenten Verfahren den geeigneten Planer oder die geeignete Planerin zu finden. Um mehr öffentliche, insbesondere aber auch private Auslober für die Durchführung von Wettbewerben zu gewinnen, müssen die Verfahren einfacher und kostengünstiger gestaltet werden. Auf der Grundlage des Vorschlages der Bundesarchitekten- und Bundesingenieurkammer hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung eine verschlankte Wettbewerbsordnung erarbeitet und abgestimmt.
Die neue Bezeichnung "Richtlinien für Planungswettbewerbe - RPW 2008 -" (PDF 229 KB) verdeutlicht, dass die wichtigen erhaltenen und fortentwickelten Basisregeln umfassend für alle Bereiche der Planung, insbesondere auch für interdisziplinäre Planungen zur Anwendung kommen. Das BMVBS wird in Kürze per Erlass die RPW 2008 für den Bundesbau mit Wirkung vom 1.1.2009 verbindlich einführen. Die Verankerung der neuen Wettbewerbsregeln im Vergabeverfahren nach der Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen -VOF- ist weiterhin gewährleistet (§ 25 Abs. 1 VOF). Privaten Auslobern steht die Durchführung von Planungswettbewerben nach den RPW 2008 ebenfalls offen. Die Kammern beraten über die Verfahrensweise. |
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Mit der viel diskutierten Umstellung ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge auf das zweistufig gegliederte Bachelor/Master-System wird die eingeführte Berufsbezeichnung „Ingenieur“ oder „Diplomingenieur“ nicht mehr durch den von der jeweiligen Hochschule vergebenen akademischen Grad sichtbar. |
Qualitätsbezeichnung „Ingenieur“ Bestätigung der traditionellen Berufsbezeichnung durch die IKTH möglich
Mit der viel diskutierten Umstellung ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge auf das zweistufig gegliederte Bachelor/Master-System wird die eingeführte Berufsbezeichnung „Ingenieur“ oder „Diplomingenieur“ nicht mehr durch den von der jeweiligen Hochschule vergebenen akademischen Grad sichtbar. Die vor allem im Ausland als Qualitätsbezeichnung angesehen deutschen Diplom-Abschlüsse in den Ingenieurwissenschaften werden somit schon bald in ihrem Ursprungsland von diversen „Bachelor of“ oder „Master of“ verdrängt werden. Die mit der Neustrukturierung der Studiengänge eingetretene Verunsicherung in Bezug auf die Qualität der Hochschulausbildung hat teilweise dazu geführt, dass internationale Arbeitgeber Schwierigkeiten haben, einen deutschen Absolventen als solchen zu identifizieren. Verstärkt wird diese Situation noch durch die fast flächendeckende Verwendung der englischen Sprache in den Dokumenten deutschen Bildungseinrichtungen (z.B. „University of Applied Sciences“ für Fachhochschule). Das Thüringer Architekten- und Ingenieurkammergesetz ermöglicht gemäß § 1 Abs. 4 Bachelor/Master-Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge, die Führung der traditionellen Berufsbezeichnung „Ingenieur“ durch die Ingenieurkammer Thüringen bestätigen zu lassen. Voraussetzung dafür sind ein ingenieurwissenschaftliches Studium und ein entsprechender Antrag nebst Belegen. „Wir werden natürlich auch weiterhin dafür kämpfen, die traditionelle Berufsbezeichnung ‚Ingenieur’ wieder fest im Kanon unserer Hochschulen zu verankern. Dass es sich dabei nicht nur um eine simple Bezeichnung sondern ein qualitatives Alleinstellungsmerkmal deutscher Ingenieure handelt, beweisen die Anfragen der internationalen Arbeitgeber“ so Prof. Hans-Ulrich Mönnig, Präsident der Ingenieurkammer Thüringen. Informationen und Antrag unter:
Antrag Berufsbezeichnung Ingenieur.pdf |
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HOAI 2009 ist durch Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt Nr. 53 am Dienstag, den 18.08.2009 in Kraft gesetzt worden. |
Die novellierte Fassung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure am 18.08.2009 in Kraft getreten
(Damit wird die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure in der Fassung der Bekanntmachung vom 04. März 1991 (BGBl. I S. 533), die zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 10. November 2001 (BGBl. I S. 2992) geändert worden ist, außer Kraft gesetzt.)
Dokumente:
Neue H O A I (PDF 613 KB)
Anschreiben Ministerien (PDF 396 KB)
Einführungserlass (PDF 552 KB)
Einführungserlass Anlage (PDF 24 KB)
Bestellformular (PDF 88 KB) |
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in der diesjaehrigen Mitgliederversammlung hat der Vorsitzende des AHO, Herr Ebert, die Vertreter der AHO-Mitgliedsorganisationen darueber informiert, dass der AHO – wie in den vorangegangenen Jahren - in Zusammenarbeit mit dem unabhaengigen Institut fuer Freie Berufe an der Friedrich-Alexander-Universitaet Erlangen-Nuernberg (IFB) auch in diesem Jahr wieder eine Umfrage durchfuehrt, den AHO-Buerokostenvergleich 2008, um kontinuierlich aussagekraeftiges Datenmaterial ueber die wirtschaftliche Entwicklung in den Planerbueros zu erhalten. |
AHO-Buerokostenvergleich 2008
Dokument (PDF 147 KB)
in der diesjaehrigen Mitgliederversammlung hat der Vorsitzende des AHO, Herr Ebert, die Vertreter der AHO-Mitgliedsorganisationen darueber informiert, dass der AHO – wie in den vorangegangenen Jahren - in Zusammenarbeit mit dem unabhaengigen Institut fuer Freie Berufe an der Friedrich-Alexander-Universitaet Erlangen-Nuernberg (IFB) auch in diesem Jahr wieder eine Umfrage durchfuehrt, den AHO-Buerokostenvergleich 2008, um kontinuierlich aussagekraeftiges Datenmaterial ueber die wirtschaftliche Entwicklung in den Planerbueros zu erhalten. Außerdem sollen anhand von im Jahr 2008 abgeschlossenen Projekten die baukostenabhaengigen Tafelwerte der HOAI ueberprueft werden, um notwendige Veraenderungen der seit 1996 bestehenden Tafeln mit Zahlen untermauern zu koennen. Der AHO (Ausschuss der Verbaende und Kammern der Ingenieure und Architekten fuer die Honorarordnung e.V.) Berlin bittet, den AHO-Buerokostenvergleich 2008 aktiv zu unterstuetzen und in Ihren Medien sowie auf Ihren Internetseiten fuer eine rege Beteiligung an der Umfrage zu werben. Mitglieder, die bereits den Fragebogen des VBI/BDB-Buerokostenvergleichs ausgefuellt haben, brauchen die ersten Fragen zu den Buerokosten nicht zu beantworten. In diesem Fall bitten wir jedoch, den in den Fragebogen integrierten Projektbogen online auszufuellen oder auszudrucken und an das IFB zu faxen oder zu senden.
Der Fragebogen kann digital ausgefuellt oder auch ausgedruckt und an das IFB gefaxt werden. Alle Angaben werden absolut vertraulich behandelt. Die digitale Fassung des AHO-Buerokostenvergleichs 2008 mit Projektbogen ist unter www.aho.de zu erreichen. Die Fragebogenaktion laeuft in der Zeit vom 11.05. – 15.07.2009. Die Ergebnisse wird der AHO Ende November praesentieren. Für Ihre Mithilfe dankt der AHO bereits jetzt ganz herzlich. Sollten Sie Rueckfragen zum AHO-Buerokostenvergleich 2008 haben, ist der AHO ueber die u.a. Kontaktdaten erreichbar. |
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des Gemeinsamen Ausschusses Elektronik im Bauwesen (GAEB) -STLB-Bau |
Standardleistungsbuch für das Bauwesen des Gemeinsamen Ausschusses Elektronik im Bauwesen (GAEB) -STLB-Bau
Text (PDF 80 KB) |
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Das Bundeskabinett hat am 29. April 2009 die 6. Novelle der HOAI verabschiedet. |
Bundesregierung verabschiedet neue HOAI
Das Bundeskabinett hat am 29. April 2009 die 6. Novelle der HOAI verabschiedet. Jetzt bedarf es noch der Zustimmung des Bundesrates (voraussichtlich Mitte des Jahres).
Pressemitteilung (PDF 19 KB)
Neue Verordnung (PDF 551 KB) |
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Eine Vielzahl von Unternehmen nutzt die derzeitige wirtschaftliche Situation zum Hinterfragen betrieblicher Abläufe auch im Hinblick auf Möglichkeiten der Energieeinsparung. Seitens der Bundesregierung wird dieses Vorgehen im Rahmen des „KfW Sonderfonds Energieeffizienz im KMU“ auch finanziell unterstützt. |
Energieeffizienzberatung KfW Sonderfonds Energieeffizienz in KMU
Eine Vielzahl von Unternehmen nutzt die derzeitige wirtschaftliche Situation zum Hinterfragen betrieblicher Abläufe auch im Hinblick auf Möglichkeiten der Energieeinsparung. Seitens der Bundesregierung wird dieses Vorgehen im Rahmen des „KfW Sonderfonds Energieeffizienz im KMU“ auch finanziell unterstützt. Als Regionalpartner der KfW-Bankengruppe ist die IHK Südthüringen in Suhl zentraler Ansprechpartner für Unternehmen mit Interesse an o. g. Förderprogramm. Viele Unternehmen sind interessiert an spezialisierten Energieberatern, die für dieses Projekt von der KfW zugelassen sind und branchenspezifisch Beratungen anbieten. Alle wichtigen Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter Beraterbörse |
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Der Verband Beratender Ingenieure VBI und der Bund Deutscher Baumeister und Architekten BDB rufen die freiberuflich tätigen Ingenieure und Architekten zur Teilnahme am Bürokostenvergleich 2008 auf. Ziel der Umfrage ist es, mit der Auswertung der Daten des Wirtschaftsjahres 2008 allen Planungsbüros in Deutschland für betriebswirtschaftliche Entscheidungen aussagekräftige und aktuelle Kennzahlen wie Umsatz pro Mitarbeiter, Gemeinkostenfaktor und Bürostundensatz an die Hand zu geben. |
VBI und BDB starten Bürokostenvergleich
Der Verband Beratender Ingenieure VBI und der Bund Deutscher Baumeister und Architekten BDB rufen die freiberuflich tätigen Ingenieure und Architekten zur Teilnahme am Bürokostenvergleich 2008 auf. Ziel der Umfrage ist es, mit der Auswertung der Daten des Wirtschaftsjahres 2008 allen Planungsbüros in Deutschland für betriebswirtschaftliche Entscheidungen aussagekräftige und aktuelle Kennzahlen wie Umsatz pro Mitarbeiter, Gemeinkostenfaktor und Bürostundensatz an die Hand zu geben.
Die Benchmarks des Bürokostenvergleichs 2008 werden bei Ingenieuren und Architekten aller Fachrichtungen erhoben und im Juni in Frankfurt am Main öffentlich vorgestellt. Die Teilnahme ist grundsätzlich anonym.
Die kompakten einseitigen Fragebögen sind ab sofort unter www.vbi.de, www.baumeister-online.de oder www.unita.de erhältlich und auf Basis des Jahresabschlusses schnell auszufüllen.
Einsendeschluss ist der 30. April 2009. |
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Am 13. Februar hat der Bundesrat dem Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts zugestimmt, das den Bundestag bereits am 19. Dezember des vergangenen Jahres passiert hatte.
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Bundesrat verabschiedet Vergaberechtsreform
Am 13. Februar hat der Bundesrat dem Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts (PDF 29 KB) zugestimmt, das den Bundestag bereits am 19. Dezember des vergangenen Jahres passiert hatte. Es werden damit die Vorschriften des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (§§ 97 ff. GWB) über die Vergabe öffentlicher Liefer- und Dienstleistungsaufträge ab 206.000 Euro und öffentlicher Bauaufträge ab etwa 5,3 Mio Euro dem europäischen Recht angepasst und im Sinne der Praxis effizienter gestaltet. |
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Die Bundesregierung hat am 13.1.2009 konkrete Maßnahmen zum Konjunkturpaket II beschlossen. |
Konjunkturpaket II: Zukunftsinvestitionen der öffentlichen Hand
Die Bundesregierung hat am 13.1.2009 konkrete Maßnahmen zum Konjunkturpaket II beschlossen. Es umfasst 50 Milliarden Euro. Zusammen mit dem ersten Konjunkturpaket vom vergangenen November stehen damit nun 80 Milliarden bereit.
Für den Bereich der öffentlichen Investitionen (PDF 14 KB) stellt der Bund 14 Milliarden Euro zur Verfügung, die in zusätzliche Bundesinvestitionen und für die Modernisierung der kommunalen Infrastruktur, für Krankenhäuser, den Städtebau, und in die Lärmsanierung von kommunalen Straßen sowie für Impulse zum Klimaschutz und Energieeffizienz eingesetzt werden sollen.
Zur Beschleunigung der Umsetzung der Investitionen soll befristet auf zwei Jahre auch das Vergaberecht (PDF 17 KB) geändert werden. Hierzu sollen die Schwellenwerte für Beschränkte Ausschreibungen und Freihändige Vergaben angehoben und die Vergabefristen verkürzt werden. Die Beschlüsse der Bundesregierung werden seitens des BMVBS und des BMWi in Form eines Erlasses zur Vereinfachung des Vergaberechts umgesetzt werden. |
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Mit einem neuen Profil sucht die in Jena herausgegebene Tabula Rasa, Die Zeitung für Mitteldeutschland, als innovatives Online- und Printportal eine Marktlücke in der Medienwelt zu erobern. |
Tabula Rasa: Die Zeitung für Mitteldeutschland
Mit einem neuen Profil sucht die in Jena herausgegebene Tabula Rasa, Die Zeitung für Mitteldeutschland, als innovatives Online- und Printportal eine Marktlücke in der Medienwelt zu erobern. Die Tabula Rasa, die aus unterschiedlichen Ressorts täglich aktuell informiert, versteht sich als überregionale Kulturzeitschrift für den mitteldeutschen Raum. Das unabhängige Journal, das sich derzeit unter der Webadresse www.tabularasa-jena.de präsentiert, informiert aus Kultur, Gesellschaft, Politik, Gesundheit mit tiefgründig recherchierten Aufsätzen, Artikeln und Interviews für den anspruchsvollen Leser. Ende 2009 ist eine monatlich erscheinende Printversion geplant. Renommierte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sollen dann monatlich auf Einladung der Redaktion zu Themen unserer Zeit schreiben. Herausgegeben wird die Zeitung von Chefredakteur Dr. Stefan Groß. |
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Am 11. Dezember 2008 wurde mit einem Festakt, an dem 100 Gäste teilnahmen, an der Humboldthafenbrücke am Berliner Hauptbahnhof eine Ehrentafel enthüllt. |
Humboldthafenbrücke erhält Ehrentafel
Am 11. Dezember 2008 wurde mit einem Festakt, an dem 100 Gäste teilnahmen, an der Humboldthafenbrücke am Berliner Hauptbahnhof eine Ehrentafel (PDF 51 KB) enthüllt. Die 1,00m x 60 cm große Edelstahl-Tafel macht die Berliner und ihre Gäste darauf aufmerksam, dass die von Prof. Jörg Schlaich entworfene Humboldthafenbrücke mit dem Deutschen Brückenbaupreis 2008 ausgezeichnet wurde. Das elegante Brückenbauwerk wurde im März 2008 mit einstimmigem Votum der Jury in der Kategorie „Straßen- und Eisenbahnbrücken“ mit diesem bedeutenden Ingenieurpreis ausgezeichnet.
Schlaich sei es gelungen, so das Urteil der Jury, mit dem Bauwerk einen Meilenstein im Eisenbahnbrückenbau zu setzen und dem Stahlguss eine Renaissance zu verschaffen. Als besonders positiv wertete die Jury, wie sich die gewählte Konstruktion dem benachbarten Bahnhofskomplex harmonisch und ebenbürtig anpasst. Dies wäre mit den altbekannten Konstruktionen kaum möglich gewesen und unterstreiche die außergewöhnliche technische und gestalterische Leistung aller beteiligten Ingenieure. Die Humboldthafenbrücke beweist, dass Eisenbahnbrücken nicht zwingend schwer, massiv oder hässlich sein müssen. |
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Die VHV Versicherung bietet erstmals eine Ruheversicherung für Architekten und Ingenieure an. |
Ruheversicherung für Architekten und Ingenieure
Die VHV Versicherung bietet erstmals eine Ruheversicherung für Architekten und Ingenieure (PDF 303 KB) an. Diese kann bei vorübergehender Einstellung der beruflichen Tätigkeit vereinbart werden. Des Weiteren schlossen VHV Versicherung und verschiedenen Länderarchitekten- und ingenieurkammern innerhalb der Berufs-Haftpflichtversicherung (PDF 357 KB) Rahmenverträge, auf Grund derer die Existenzgründer vergünstigte Konditionen erhalten. Fragen zur diesen speziellen Versicherungsangeboten beantworten die VHV Versicherungen, Gebietsdirektion Erfurt, Eugen-Richter-Str. 44, 99085 Erfurt. |
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Wettbewerbe erlauben es den Bauherren, in einem klar strukturierten, transparenten Verfahren den geeigneten Planer oder die geeignete Planerin zu finden. |
Neue Richtlinien für die Durchführung von Planungswettbewerben – RPW 2008
Wettbewerbe erlauben es den Bauherren, in einem klar strukturierten, transparenten Verfahren den geeigneten Planer oder die geeignete Planerin zu finden. Um mehr öffentliche, insbesondere aber auch private Auslober für die Durchführung von Wettbewerben zu gewinnen, müssen die Verfahren einfacher und kostengünstiger gestaltet werden. Auf der Grundlage des Vorschlages der Bundesarchitekten- und Bundesingenieurkammer hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung eine verschlankte Wettbewerbsordnung erarbeitet und abgestimmt.
Die neue Bezeichnung "Richtlinien für Planungswettbewerbe - RPW 2008 -" (PDF 229 KB) verdeutlicht, dass die wichtigen erhaltenen und fortentwickelten Basisregeln umfassend für alle Bereiche der Planung, insbesondere auch für interdisziplinäre Planungen zur Anwendung kommen. Das BMVBS wird in Kürze per Erlass die RPW 2008 für den Bundesbau mit Wirkung vom 1.1.2009 verbindlich einführen. Die Verankerung der neuen Wettbewerbsregeln im Vergabeverfahren nach der Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen -VOF- ist weiterhin gewährleistet (§ 25 Abs. 1 VOF). Privaten Auslobern steht die Durchführung von Planungswettbewerben nach den RPW 2008 ebenfalls offen. Die Kammern beraten über die Verfahrensweise.
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Immer öfter werden in bestehenden Wohngebieten zusätzliche Grundstücke ausgewiesen. |
Bebaubarkeit von Grundstücken: Worauf müssen Bauherren achten?
Immer öfter werden in bestehenden Wohngebieten zusätzliche Grundstücke ausgewiesen. Ob und wie sie bebaut werden dürfen, das richtet sich nach der jeweiligen Rechtslage. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) (PDF 105 KB) im Deutschen Anwaltverein (DAV) hin. |
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Das in drei Teilen gegliederte Grundbau-Taschenbuch ist ein Kompendium der Geotechnik. Nun erscheint der erste Teil des Taschenbuches „Geotechnische Grundlagen“ in der siebten, überarbeiteten und aktualisierten Auflage. |
Grundbau-Taschenbuch, Teil 1 aktualisiert
Das in drei Teilen gegliederte Grundbau-Taschenbuch ist ein Kompendium der Geotechnik. Nun erscheint der erste Teil des Taschenbuches „Geotechnische Grundlagen“ in der siebten, überarbeiteten und aktualisierten Auflage.
Das Grundbau-Taschenbuch (Hrsg.: Karl Josef Witt) hat seit über 50 Jahren zum Ziel, Entwicklungen, neue Erfahrungen und Erkenntnisse, aktuelle Berechnungs- und Nachweismethoden für die Belange der Baupraxis umfassend zusammenzutragen und transparent zu vermitteln. Der vorliegende Band deckt die geotechnischen Grundlagen ab, die physikalischen Eigenschaften von Boden und Fels, ihre Ermittlung und Bewertung, ihre Berücksichtigung in Stoffgesetzen und in konventionellen sowie numerischen Berechnungsmethoden.
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Am 1. Juli 2008 tritt das neue Rechtsdienstleistungsgesetz in Kraft. Damit verbunden ist nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) die Tendenz durch den Gesetzgeber einen Qualitätsverlust bei der juristischen Beratung on Rechtssuchenden in Kauf zu nehmen. |
Rechtsdienstleistungsgesetz: Worauf bei der Auswahl des Beraters zu achten ist
Am 1. Juli 2008 tritt das neue Rechtsdienstleistungsgesetz in Kraft. Damit verbunden ist nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) die Tendenz durch den Gesetzgeber einen Qualitätsverlust bei der juristischen Beratung (PDF 103 KB) von Rechtssuchenden in Kauf zu nehmen.
Gravierende Veränderungen im Baurecht führten jedoch besonders in jüngster Vergangenheit dazu, dass Ingenieure und Architekten zunehmend baujuristische Unterstützung bei Fragen der Gestaltung von Bauverträgen, der Bewertung von Nachtragsforderungen und der Klärung von Ansprüchen des Bauherrn bei mangelhaften Bauleistungen benötigten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das zunehmende Haftungsrisiko, wofür im eigenen Interesse Risikovorsorge getroffen werden muss.
Deshalb rät die ARGE Baurecht in Zukunft noch stärker als bisher auf professionellen Rechtsrat zu achten. Baujuristen mit Hochschulausbildung unterliegen dem strengen Berufsrecht, sie beraten unabhängig, sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und - haftpflichtversichert. |
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Seit Juni 2008 stehen über 21.000 Aufsätze und Berichte aus allen Ernst & Sohn Zeitschriften zum PDF-Download online zur Verfügung. |
Zeitschriftenartikel-Shop für alle Ernst & Sohn Zeitschriften
Seit Juni 2008 stehen über 21.000 Aufsätze und Berichte aus allen Ernst & Sohn Zeitschriften zum PDF-Download online zur Verfügung. Der Onlinevertrieb von Fachzeitschriftenartikeln ist ein weiterer Service des wissenschaftlich-technischen Verlages Ernst & Sohn, der seit mehr als 150 Jahren Bauingenieure mit Fachliteratur beruflich begleitet.
Unter www.ernst-und-sohn.de/Zeitschriftenartikel 1967-heute können die Texte themengenau recherchiert und heruntergeladen werden. Die Artikel der Fachzeitschriften Bauphysik, Bautechnik, Beton- und Stahlbetonbau, Stahlbau, Geomechanik und Tunnelbau, Mauerwerk, DIBt Mitteilungen sowie der Bauregelliste A, Bauregelliste B und Liste C stehen teilweise ab dem Jahrgang 1975 zum sofortigem PDF-Download bereit. Zum Start des Bestellvorganges ist lediglich eine E-Mail-Adresse nötig, zu der nach abgeschlossener Bestellung der Link zum Download versendet wird. Die Rechnung folgt auf postalischem Weg.
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„Wir werden erneut wichtige Ergebnisse und Analysen vorlegen können, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Diskussion um die HOAI und ihre Zukunft haben werden,“ ist Ingenieur Ernst Ebert überzeugt. |
AHO-Bürokostenvergleich 2007
„Wir werden erneut wichtige Ergebnisse und Analysen vorlegen können, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Diskussion um die HOAI und ihre Zukunft haben werden,“ ist Ingenieur Ernst Ebert überzeugt. Der Vorstandsvorsitzende des Ausschusses der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V. (AHO) plädiert deshalb an alle Ingenieure und Architekten, sich am „AHO-Bürokostenvergleich 2007“ zu beteiligen. Die Daten werden vom unabhängigen Institut für Freie Berufe an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IFB) ausgewertet – anonym und unter Einhaltung des Datenschutzes. Der Bürokostenvergleich ist für den AHO ein Instrument, um kontinuierlich aussagekräftiges Datenmaterial über die wirtschaftliche Entwicklung in den Planerbüros zu erhalten. Außerdem sollen anhand von im Jahr 2007 abgeschlossenen Projekten die baukostenabhängigen Tafelwerte der HOAI überprüft werden, um notwendige Veränderungen der seit 1996 bestehenden Tafeln mit Zahlen untermauern zu können. Die Fragebogenaktion läuft in der Zeit vom 1.Juli bis 15. September 2008. Mitglieder, die bereits den Fragebogen des VBI/BDB-Bürokostenvergleichs ausgefüllt haben, brauchen die ersten Fragen zu den Bürokosten nicht zu beantworten. In diesem Fall bittet der AHO jedoch, den in den Fragebogen integrierten Projektbogen online auszufüllen oder auszudrucken und an das IFB zu faxen oder zu senden. Im November sollen die Ergebnisse vorgestellt werden.
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In einer Feierstunde überreichte der Thüringer Landwirtschaftsminister Dr. Volkar Sklenar am 10. Juli 2008 die Anerkennungsurkunden für neue Förderschwerpunkte der Dorferneuerung im Zeitraum von 2010 bis 2014. |
Thüringer Gemeinden erhalten Förder-Urkunden für Dorferneuerung
In einer Feierstunde überreichte der Thüringer Landwirtschaftsminister Dr. Volkar Sklenar am 10. Juli 2008 die Anerkennungsurkunden für neue Förderschwerpunkte der Dorferneuerung im Zeitraum von 2010 bis 2014. Für Bürgermeister und Vertreter von 43 Thüringer Gemeinden, die in der Domäne Groschwitz offiziell in das Programm aufgenommen wurden, beginnt nun eine anderthalb jährige Beratungsphase.
Dr. Sklenar stellte die Bedeutung der Dorferneuerung als Instrument für eine erfolgreiche Dorfentwicklung heraus und rief die Projektinitiatoren auf, Beispiele nachhaltiger Dorferneuerung mit Raum prägendem Charakter zu realisieren.
MDgt Dr. Karl-Friedrich Thöne, Abteilungsleiter der Abteilung Landentwicklung im Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt (TMLNU), verwies auf die kooperative Zusammenarbeit im Rahmen der „Schulen der Dorferneuerung“ - als bewährte Plattform der Stiftung Baukultur - in enger Zusammenarbeit mit der Ingenieur- und Architektenkammer Thüringen.
Dies betonte auch der Präsident der Architektenkammer Thüringen und Vizepräsident der Stiftung Baukultur Dipl.-Ing. Architekt Hartmut Strube, der auf die erfolgreiche „Schule der Dorferneuerung“ in der Vergangenheit verwies.
Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Ulrich Mönnig, Präsident der Ingenieurkammer und Vizepräsident der Stiftung Baukultur, hob die Bedeutung ingenieurtechnischer Aufgaben des ländlichen Raumes hervor und verwies auf die künftige Rolle der Domäne Groschwitz als eine zentrale Einrichtung zur projektbezogenen Zusammenarbeit.
„Ingenieure werden sich den Herausforderungen des ländlichen Raumes stellen, um Antworten zu Fragen der Energieeffizienz und alternativer Energieträger sowie der Entwicklung der technischen Infrastruktur insbesondere der Breitbandversorgung abgelegener Regionen zu geben“, so der Kammerpräsident Prof. Mönnig.
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| 43 Thüringer Gemeinden erhielten am 10. Juli Anerkennungsurkunden für neue Förderschwerpunkte der Dorferneuerung. |
Landwirtschaftsminister Dr. Sklenar und MDgt Dr. Karl-Friedrich Thöne überreichen die Urkunde für die Dorferneuerung 2010 bis 2014 an Bernhard Schönau, Bürgermeister von Bad Langensalza (2.v.r.), und den Ortsbürgermeister von Nagelstädt Torsten Wronowski (1.v.r.). |
Die Vizepräsidenten der Stiftung Baukultur Dipl.-Ing. Architekt Hartmut Strube (l.) und Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Ulrich Mönnig im Gespräch. |
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Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied mit Urteil vom 13. März 2008 (Az: VII ZR 208/06), dass für Änderungsleistungen in der Leistungsphase 3 ein Honoraranspruch besteht. |
Zusatzhonorar für Planungsänderungen durchsetzbar
Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied mit Urteil vom 13. März 2008 (Az: VII ZR 208/06), dass für Änderungsleistungen in der Leistungsphase 3 ein Honoraranspruch besteht. Die Richter haben außerdem bestätigt, dass die Honorarabrechnung auch auf Basis einer mündlichen Beauftragung zur Änderungsplanung berechtigt ist. Damit das Honorar ohne Aufwand abgerechnet werden kann, sind dennoch einige Regeln (PDF 245 KB) einzuhalten.
Wie Planer am Bau das optimal schaffen, steht in einem Sonderdruck „Zusatzhonorar für Planungsänderungen – So nutzen Architekten und Ingenieure die aktuelle BGH-Rechtsprechung“ (mit Musterschreiben, Musterentscheidungsvorlagen und Musterberechnungen) des IWW Instituts für Wirtschaftspublizistik. Interessenten können den Sonderdruck kostenlos downloaden, wenn sie ein kostenloses Probeexemplar des "Wirtschaftsdienst Ingenieure & Architekten" anfordern.
Das IWW Institut ist ein Fachverlag für Steuer-, Rechts- und Wirtschaftsinformationsdienste ohne Anzeigenwerbung in Deutschland.
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„Mehr Wirtschaftsfreundlichkeit“ ist das Leitmotiv der „Clearingstelle“ im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit, Seit 2003 sammelt, bewertet und bearbeitet sie Hinweise von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden über überzogene oder widersprüchliche Vorschriften im Wirtschafts- und Arbeitsrecht. |
Mehr Wirtschaftsfreundlichkeit in Thüringen
„Mehr Wirtschaftsfreundlichkeit“ ist das Leitmotiv der „Clearingstelle“ im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit, Seit 2003 sammelt, bewertet und bearbeitet sie Hinweise von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden über überzogene oder widersprüchliche Vorschriften im Wirtschafts- und Arbeitsrecht. Bereits 2004 wurde das erste Fazit als „Konzept für mehr Wirtschaftsfreundlichkeit“ veröffentlicht. Vier Jahre später erschien nun das aktualisierte Konzept „Bilanz und aktuelle Schwerpunkte“ (PDF 616 KB). Zu den geplanten Vorhaben zum Bürokratieabbau gehören z.B. der Start der „Zukunftsinitiative exzellentes Thüringen“ oder die „Allianz Wirtschaft und Familie in Thüringen“. |
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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hatte mit Schreiben vom 26.02.08 den Kammern und Verbänden den Referentenentwurf zur 6. Novelle der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vorgelegt. |
Novellierung der HOAI
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hatte mit Schreiben vom 26.02.08 den Kammern und Verbänden den Referentenentwurf zur 6. Novelle der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vorgelegt. Dieser Entwurf enthielt gravierende Änderungen für das Honorarrecht der Architekten und Ingenieure mit Auswirkungen auf das Vertragsrecht, zu denen die Bundesingenieurkammer Stellung (PDF 72 KB) nahm.
Am Mittwoch, den 9. April 2008 fand von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Hörsaal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Berlin die Anhörung der Kammern und Verbände zur neuen HOAI statt. Im Vorfeld hatte die BIngK auf Initiative der Südwest-Ingenieurkammern (Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) eine Pressemitteilung zum „Niedergang der Baukultur durch die HOAI-Novelle“ (PDF 390 KB) veröffentlicht.
Auch die Ingenieurkammer Thüringen und die Architektenkammer Thüringen hatten sich - mit Bezug auf den Referentenentwurf - in Briefen an den Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (PDF 906 KB) und den Thüringer Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (PDF 911 KB) gewandt. Darin kritisierten Sie den Entwurf in seiner Summe als verbraucher- und mittelstandsfeindlich sowie praxisuntauglich. Die Kammern sprachen sich dringend für die Gründung einer Facharbeitsgruppe mit Mitarbeitern des BMWI, des BMVBS und der Architekten- und Ingenieurverbände aus, mit dem Ziel, einen gemeinsamen Vorschlag für eine modernisierte Honorarordnung vorzulegen.
Ende Mai teilte das BMWi der BIngK mit, dass „der bisherige HOAI-Entwurf vom 16.02.08“ - u.a. auf Grund des Widerstandes der Berufsstände - „nicht weiter verfolgt wird, sondern materiell völlig neu überarbeitet und an die bestehende HOAI angepasst wird“ (PDF 45 KB). Auf Grund der vehementen Kritik am bisherigen Novellierungsprozess plant das BMWi jetzt die Kammern und Verbände in den Prozess einzubeziehen.
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Die Dreiländerbrücke ist die längste gespannte Stahlbrücke der Welt für Fußgänger und Radfahrer. Nach der HOAI-Novelle wäre sie sicherlich so nicht realisiert worden. (Foto: Deutscher Brückenbaupreis 2008) |
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Wie rechnet man Leistungen im Rahmen der Energie-Einsparverordnung (EnEV) ab? |
Leistungsgerechte Abrechnung von EnEV-Leistungen
Wie rechnet man Leistungen im Rahmen der Energie-Einsparverordnung (EnEV) ab? Mögliche Antworten liefert der „Wirtschaftsdienst Ingenieure & Architekten" in seiner aktuellen Mai-Ausgabe. Er empfiehlt eine Drei-Schritt-Strategie (PDF 250 KB):
- Welcher Planungsbeteiligte soll Leistungen erbringen: Zunächst ist zu klären, welcher Planungsbeteiligte diese Leistungen erbringen soll.
- Honorar- und Leistungsvereinbarung treffen: Im zweiten Schritt ist eine Leistungs- und Honorarvereinbarung notwendig. Diese richtet sich danach, ob es sich um einen Neubau oder eine Maßnahme im Bestand handelt.
- Abschluss eines Vertrags: Als dritter und letzter Schritt steht dann der Abschluss des Vertrags an (Mustervertrag zum Download in der Mai-Ausgabe).
Das IWW Institut ist ein Fachverlag für Steuer-, Rechts- und Wirtschaftsinformationsdienste ohne Anzeigenwerbung in Deutschland. |
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Nach dem Rücktritt des Thüringer Innenministers Dr. Karl Heinz Gasser, hat der Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) am 23. April 2008 auf der Regierungspressekonferenz die Umbildung des Kabinetts bekannt gegeben. |
Neuer Thüringer Minister für Bau und Verkehr
Nach dem Rücktritt des Thüringer Innenministers Dr. Karl Heinz Gasser, hat der Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) am 23. April 2008 auf der Regierungspressekonferenz die Umbildung des Kabinetts bekannt gegeben. Einen Wechsel wird es in der Staatskanzlei und in fünf Ministerien geben. Dazu gehört auch das Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr. Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei Gerold Wucherpfennig soll Bau- und Verkehrsminister Andreas Trautvetter ablösen.
Biografie:
Gerold Wucherpfennig (geboren am 23. September 1957), Dipl. Ing. (TU) für Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung, u. a. Baudezernent, Leiter des Ministerbüros im Kultusministerium (1998/99), Fraktionsgeschäftsführer der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag (1999 - 2003), Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei (2003/04), seit 2004 Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei. Herr Wucherpfennig ist verheiratet und hat drei Kinder.
Laut Artikel 70 der Verfassung des Freistaats Thüringen (LV) ernennt und entlässt der Ministerpräsident die Minister. Die Vereidigung der berufenen Minister findet gemäß Artikel 71 der LV am 8. Mai 2008 im Thüringer Landtag statt. |
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Am 4. April 2008 wurde in Hamburg turnusmäßig ein neuer Vorstand der Bundesingenieurkammer gewählt. |
Dr.-Ing. Jens Karstedt neuer Präsident der Bundesingenieurkammer
Am 4. April 2008 wurde in Hamburg turnusmäßig ein neuer Vorstand der Bundesingenieurkammer gewählt. Zum Präsidenten der Bundesingenieurkammer wählten die 36 Delegierten Dr.-Ing. Jens Karstedt, der außerdem Präsident der Baukammer Berlin (PDF 57 KB) ist. Karstedt löst Karl Heinrich Schwinn ab, der nach acht Jahren im Präsidentenamt nicht wieder kandidiert hatte. Der neue Präsident dankte seinem Vorgänger herzlich für die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre („Bericht des Präsidenten“ PDF 55 KB). Als Schwerpunkt seiner künftigen Arbeit nannte Karstedt die Koordinierung und Harmonisierung der berufspolitischen Interessen der 43.000 Ingenieure, die in den Ingenieurkammern der Länder organisiert sind. Darüber hinaus wird er sich für eine Novellierung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) einsetzen, die auch für den Berufstand akzeptabel ist.
Als Vizepräsident wurde mit großer Mehrheit Hans-Ullrich Kammeyer (Niedersachsen) bestätigt. Ingolf Kluge (Hessen) wurde ebenfalls zum Vizepräsidenten gewählt. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Karlheinz Gärtner (Bayern), Rainer Ueckert (Berlin) und Karsten Zill (Bremen) wurden als Vorstandsmitglieder bestätigt. Neu in den Vorstand wurde Harald Rupprecht (Sachsen-Anhalt) gewählt. Der verjüngte Vorstand wird die Geschicke der Dachorganisation der Deutschen Ingenieurkammern bis zum März 2012 lenken.
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Der Kreditversicherer Atradius bietet gemeinsam mit der VHV Versicherung erstmals eine Honorarausfallversicherung für Architekten und Ingenieure an. Versicherungsnehmer bekommen damit bereits bei Zahlungsverzug ihrer Geschäfts- oder Privatkunden 90 Prozent der offenen Rechnungen erstattet. |
Honorarausfall-Versicherung für Architekten und Ingenieure
Der Kreditversicherer Atradius bietet gemeinsam mit der VHV Versicherung erstmals eine Honorarausfallversicherung für Architekten und Ingenieure (PDF 80 KB) an. Versicherungsnehmer bekommen damit bereits bei Zahlungsverzug ihrer Geschäfts- oder Privatkunden 90 Prozent der offenen Rechnungen erstattet. „Ingenieure und Architekten erhalten ihr Honorar üblicherweise erst nach längeren Planungsphasen. Gerade kleinere Marktteilnehmer können diese Vorfinanzierung kaum aus eigener Kraft stemmen. Fällt dann eine Zahlung komplett aus, führt das nicht selten zur eigenen Insolvenz. Mit unserer neuen Honorarausfallversicherung sorgen wir für die überlebensnotwendige Liquidität“, so Andreas Nintemann, Vertriebsdirektor bei Atradius. Fragen zur diesem speziellen Versicherungsangebot (PDF 104 KB) beantworten die VHV Versicherungen, Gebietsdirektion Erfurt, Eugen-Richter-Str. 44, 99085 Erfurt. |
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Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus sprach auf dem Festakt zur Wiedereröffnung von Schloss Ettersburg bei Weimar am 29.02.2008 seine Freude über die erfolgreiche Sanierung des einstigen Musentempels der Klassik aus. |
Schloss Ettersburg mit einem Festakt wiedereröffnet
Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus sprach auf dem Festakt zur Wiedereröffnung von Schloss Ettersburg bei Weimar am 29.02.2008 seine Freude über die erfolgreiche Sanierung des einstigen Musentempels der Klassik aus. 30 Jahre hatte der aus Altem und Neuem Schloss bestehende Komplex leer gestanden. Ende 2005 hatte das Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e.V. (BiW BAU) die vom Verfall bedrohten Gebäude per Erbbaupachtvertrag für 55 Jahre von der Klassik Stiftung Weimar übernommen.
Neun Millionen Euro wurden in die zwischen 1706 bis 1742 erbaute Schlossanlage Ettersburg investiert. Gemeinsam mit der Bauhaus-Universität Weimar und weiteren Partnern wie der Ingenieurkammer Thüringen betreibt das BiW Bau hier bereits seit dem 2. Januar 2008 eine Akademie für Fach- und Führungskräfte der Bauwirtschaft. Die „Bauhaus Akademie Schloss Ettersburg gGmbH“ bietet Ingenieuren, Architekten und Sachverständigen ein umfangreiches Fortbildungsprogramm. Die Veranstaltungen finden in den fünf Seminarräumen des Alten Schlosses statt. Das architektonisch reizvollere Renaissanceschloss sei vor allem der Gastronomie und der Repräsentation vorbehalten, so Heinrich-Dieter Hischer, Geschäftsführer des BiW BAU.
Zugleich will der Bauindustrieverband Hessen-Thüringen auf Ettersburg ein Institut für Stadtentwicklung, Infrastruktur, und Bauen einrichten. „Nach der Sanierung werden wir hier ein sehr interessantes und vernetzt zusammenarbeitendes Zentrum haben, welches europaweit agieren und die Bedeutung Ettersburgs wie einst im 18. und 19. Jh. weit über die Landesgrenzen hinaus tragen soll“, sieht Herr Hischer in die Zukunft.
Darüber freute sich auch Ex-Bundesumweltminister Prof. Dr. Klaus Töpfer, der seit 2007 den Vorsitz der Stiftung Schloss Ettersburg innehat und die Festrede zur Wiedereröffnung vor den rund 100 anwesenden Gästen hielt.
Lesen Sie zu diesem Thema auch den Artikel der Thüringer Landeszeitung (PDF 45 KB).
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| Der Schlosskomples in Ettersburg bei Weimar strahlt nach dreijähriger Sanierung wieder in altem Glanz. |
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Prof. Dr. Klaus Töpfer, Vorsitzender der Stiftung Ettersburg, hielt die Festrede zur Wiedereröffnung am 29.02.2008 |
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Das Europäische Netzwerk für Raumplanung (ESPON) hat vier Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen (Calls for proposals) veröffentlicht. |
Förderprogramm ESPON
Das Europäische Netzwerk für Raumplanung (ESPON) hat vier Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen (Calls for proposals) veröffentlicht. Vorgeschlagen werden können Projekte zu folgenden Themen:
- Stadt und Land - Funktionsvielfalt und Entwicklungsmöglichkeiten zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Zusammenhalts in Europa;
- Entwicklungsmöglichkeiten und Herausforderungen verschiedener Kategorien des ländlichen Raumes;
- Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die regionale und lokale Wirtschaft
ESPON ist ein Netzwerk, das auf europäischer Ebene Forschungsprojekte und Studien verbreitet, die als Vorbild für die Raumplanung gelten können. |
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Die Generaldirektion Energie und Verkehr veröffentlicht voraussichtlich Ende Februar einen weiteren Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen des Förderprogramms Intelligente Energie Europa II (IEE II). |
Ausschreibung Intelligente Energie Europa II
Die Generaldirektion Energie und Verkehr veröffentlicht voraussichtlich Ende Februar einen weiteren Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen des Förderprogramms Intelligente Energie Europa II (IEE II). Die eingereichten Vorschläge sollen sich auf kofinanzierte Maßnahmen zur Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien beziehen.
Weiterhin hat die Generaldirektion Energie und Verkehr eine neue Webseite für Ausschreibungsverfahren (Tender Procedures) entwickelt und damit eine umfassende und detaillierte Informationsplattform geschaffen. Die Webseite enthält Wissenswertes über Verfahren und Voraussetzungen der Ausschreibungen sowie eine Liste der Ansprechpartner. |
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Access Steel ist eine Internetplattform mit Hilfen zur Projektinitiierung und -entwicklung in Stahlbauweise plus Bemessung nach Eurocodes. |
Hilfen zur Projektinitiierung und -entwicklung in Stahlbauweise
Access Steel ist eine Internetplattform mit Hilfen zur Projektinitiierung und -entwicklung in Stahlbauweise plus Bemessung nach Eurocodes.
Sie wurde speziell für Fachleute im Bauwesen sowie Bauherrn entwickelt und gibt neben Hilfen zum Projektablauf auch Details zu Entwurf, Bemessung und Berechnung. Access Steel besitzt einfache Suchfunktionen und ist kostenlos nutzbar. Es werden harmonisierte und qualitätsgeprüfte Informationen zur Verfügung gestellt, wobei besonderes Augenmerk auf den eingeschossigen und mehrgeschossigen Hochbau sowie den Wohnungsbau gelegt wird. Besondere Beachtung gilt den neuen Möglichkeiten in den Eurocodes für die Anwendung von Ingenieurmethoden im Brandschutz.
Weiterhin beinhaltet die Website mehr als 50 untereinander verknüpfte Module in Form von Ablaufdiagrammen, ergänzenden Informationen und Fallbeispielen zu Details des Entwurfs, der Bemessung und der Berechnung von Bauteilen sowie zum Verständnis der richtigen Anwendung der Eurocodes. |
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BAUEN MIT STAHL e.V. hat zum 19. Mal den Preis des Deutschen Stahlbaues für Architekten und den Förderpreis des Deutschen Stahlbaues für Studenten ausgeschrieben. |
Stahlbau Architekturpreis 2008 und Förderpreis 2008 ausgelobt
BAUEN MIT STAHL e.V. hat zum 19. Mal den Preis des Deutschen Stahlbaues für Architekten (PDF 271 KB) und den Förderpreis des Deutschen Stahlbaues für Studenten (PDF 226 KB) ausgeschrieben.
Der mit EURO 10.000 dotierte Preis des Deutschen Stahlbaues (PDF 264 KB) wird für architektonische Leistungen im Hoch- und Brückenbau, einschließlich aller Formen des Bauens im Bestand, bei denen die Möglichkeiten des Stahls in besonders guter Weise genutzt wurden, verliehen. Bewerben können sich Architekten/Architektengemeinschaften sowie Architekten-/ Ingenieurgemeinschaften. Einreichungstermin ist der 31. März 2008. Der Preis des Deutschen Stahlbaues wird alle zwei Jahre ausgeschrieben.
Der mit EURO 8.000 dotierte Förderpreis für Studenten (PDF 289 KB) wird gleichfalls im Zweijahresturnus verliehen. Er prämiert fortschrittliche und zukunftsweisende Lösungen und Entwürfe mit Stahlkonstruktionen im Hoch- und Brückenbau. Bewerben können sich Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens an deutschen Universitäten, Hoch- und Fachhochschulen sowie deutsche Staatsangehörige, die an einer ausländischen Einrichtung studieren. Die Teilnahmeabsicht ist bis zum 18. Februar 2008 anzumelden. Einreichungstermin für die vollständigen Unterlagen ist der 10. März 2008.
Die besten Objekte und Entwürfe werden dokumentiert und in einer Wanderausstellung gezeigt. |
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Der Verband Beratender Ingenieure VBI und der Bund Deutscher Baumeister und Architekten BDB rufen die freiberuflich tätigen Ingenieure und Architekten zur Teilnahme am Bürokostenvergleich 2007 auf. |
VBI und BDB starten Umfrage zu Bürokennziffern deutscher Planungsbüros
Der Verband Beratender Ingenieure VBI und der Bund Deutscher Baumeister und Architekten BDB rufen die freiberuflich tätigen Ingenieure und Architekten zur Teilnahme am Bürokostenvergleich 2007 (PDF 49 KB) auf. Ziel der Umfrage ist es, mit der Auswertung der Daten des Wirtschaftsjahres 2007 allen Planungsbüros in Deutschland für betriebswirtschaftliche Entscheidungen aussagekräftige und aktuelle Kennzahlen zu geben.
Die Benchmarks des Bürokostenvergleichs 2007 werden im Juni in Frankfurt öffentlich vorgestellt. Anschließend stehen die Daten allen Interessenten frei zur Verfügung.
Die kompakten einseitigen Fragebögen sind ab sofort unter www.vbi.de, www.baumeister-online.de oder www.unita.de erhältlich und auf Basis des Jahresabschlusses schnell auszufüllen. Die Teilnahme ist grundsätzlich anonym. Einsendeschluss ist der 30. April 2008. |
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Gründungs-Modelle gibt es viele, auch an Beratungs- und Förderungsangeboten mangelt es nicht. |
Jetzt werde ich mein eigener Chef!
Gründungs-Modelle gibt es viele, auch an Beratungs- und Förderungsangeboten mangelt es nicht. Was alles möglich ist, zeigt das neue Magazin der Bundesagentur für Arbeit: „Existenzgründung – Wege in die Selbstständigkeit“ aus der Reihe „Beruf Bildung Zukunft“ (BBZ). Wer Chef im eigenen Unternehmen werden möchte, findet hier alles, was vor dem Startschuss wichtig ist. Auf 100 Seiten bietet das Magazin handfeste Informationen, viele Tests, Checklisten und Porträts von Menschen, deren Traum von der eigenen Firma wahr geworden ist. Das Heft ist in den Berufsinformationszentren (BIZ) der Agenturen für Arbeit kostenfrei erhältlich. Außerdem ist es gegen eine geringe Schutzgebühr (0,40 Euro) und eine Versandkostenpauschale (2,50 Euro) per Fax (Bestell-Service: 01805 00 38 66) oder online bei www.ba-bestellservice.de zu ordern. |
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Am 5. Dezember 2007 verleiht die Bundesingenieurkammer im Rahmen eines Festaktes dem Schiffshebewerk Niederfinow (40 Kilometer nordöstlich von Berlin) als erstem Ingenieurbauwerk die Auszeichnung „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“. |
Hohe Ingenieurbaukunst in Niederfinow ausgezeichnet
Am 5. Dezember 2007 verleiht die Bundesingenieurkammer im Rahmen eines Festaktes dem Schiffshebewerk Niederfinow (40 Kilometer nordöstlich von Berlin) als erstem Ingenieurbauwerk die Auszeichnung „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“.
Zum Festakt am Schiffshebewerk mit feierlicher Enthüllung der Tafel werden zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Baukultur und Medien erwartet. Die Auszeichnung wird vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesbauministerium, Achim Großmann, und dem Präsidenten der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Karl Heinrich Schwinn, vorgenommen.
Mit der Auszeichnung will die Bundesingenieurkammer die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf historische Beispiele der großen Ingenieurbaukunst in Deutschland lenken.
Das Schiffshebewerk Niederfinow ist das älteste der heute in Deutschland in Betrieb befindlichen Schiffshebewerke. Es ist seit seinem Bau und bis heute ein Publikumsmagnet, weil hier die Besucher deutlich spüren, dass eine Ingenieurtat zur Baukunst geworden ist. Die Bundesingenieurkammer hat dazu eine „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“.
Zum Publikation (2.500 Stück) über die Geschichte dieses ingenieurtechnischen Meisterwerkes herausgegeben, die gegen eine Schutzgebühr von 14,80 Euro bei der BIngK bestellt werden kann.
Die Aktion wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Rahmen der Initiative Baukultur gefördert und unterstützt.
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In wenigen Wochen, zum Jahresende, verjähren viele Ansprüche. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein (DAV) hin. |
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Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Beschluss vom 2. Mai 2007 (BVerwG 6 B 10.07) den Streit um die Rechtswegzuständigkeit von sogenannten Unterschwellenvergaben entschieden. |
Bundesverwaltungsgericht: Kein Verwaltungsrechtsweg bei Unterschwellenvergaben
Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Beschluss vom 2. Mai 2007 (BVerwG 6 B 10.07) den Streit um die Rechtswegzuständigkeit von sogenannten Unterschwellenvergaben entschieden. Demnach ist bei Vergabeentscheidungen unterhalb der Schwellenwerte nicht der Verwaltungsrechtsweg, sondern der Zivilrechtsweg eröffnet. Das Bundesverwaltungsgericht meint, dass Streitigkeiten über die fehlerhafte Vergabe von öffentlichen Aufträgen keine öffentlich-rechtlichen Streitigkeiten darstellen, denn die öffentliche Hand bewege sich auch bei der Vergabe öffentlicher Aufträge regelmäßig im Bereich des Privatrechts. Hierfür sei es unerheblich, dass die öffentliche Hand bei der Vergabe öffentlicher Aufträge auch (und zumindest wohl mittelbar) öffentliche Aufgaben wahrnehme und die Abgrenzung zur Wirtschaftsförderung und –lenkung im Einzelfall fließend sei.
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Am 24. und 25. Mai 2007 fand in Leipzig ein gemeinsames informelles Ministertreffen zur Stadtentwicklung statt. |
Charta von Leipzig verabschiedet
Am 24. und 25. Mai 2007 fand in Leipzig ein gemeinsames informelles Ministertreffen (PDF 51 KB) zur Stadtentwicklung statt. Dabei wurde die “LEIPZIG CHARTA zur nachhaltigen europäischen Stadt“ (PDF 101 KB) - auf Initiative von Bundesminister Tiefensee – vom informellen EU-Stadtentwicklungsministerrat verabschiedet. Im Wissen um die Herausforderungen und Chancen sowie der verschiedenen historischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Hintergründe der europäischen Städte einigten sich die für Stadtentwicklung zuständigen Ministerinnen und Minister der Mitgliedstaaten darin auf gemeinsame Grundsätze und Strategien für die europäische Stadtentwicklungspolitik. Diese Einigung ist nicht selbstverständlich, da es auf europäischer Ebene keine Zuständigkeit für städtische Angelegenheiten gibt. In der „CHARTA“ sind die zukünftigen Anforderungen an die Städte ausgeführt, wie z.B. die Schaffung einer hohen gestalterischen, baulichen und Umweltqualität.
In Anlehnung an das Thema der informellen EU-Städtebauministerkonferenz hat die Europäische Kommission am 24. Mai 2007 einen zweiteiligen Leitfaden zu den Themen „Die städtische Dimension der Gemeinschaftspolitik im Zeitraum 2007-2013“ und „Die städtische Dimension anderer Politikbereiche der Gemeinschaft im Zeitraum 2007-2013“ vorgelegt. Dieser Leitfaden stellt ein Gemeinschaftswerk aller Generaldirektionen der Kommission dar, welche die „Generaldirektion Regionalpolitik“ mit der Bereitstellung von Strukturfondsmitteln für Stadtentwicklungsprojekte unterstützt.
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Auf Einladung der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) informierte sich am 24. Juli 2007 der Präsident der Ingenieurkammer Thüringen Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Ulrich Mönnig über das neu gegründete „Kontaktbüro der Thüringer Wirtschaft in Moskau – der Hauptstadt der Russischen Föderation. |
„Büro der Thüringer Wirtschaft“ in Russland eröffnet
Auf Einladung der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) informierte sich am 24. Juli 2007 der Präsident der Ingenieurkammer Thüringen Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Ulrich Mönnig über das neu gegründete „Kontaktbüro der Thüringer Wirtschaft in Moskau – der Hauptstadt der Russischen Föderation.
Die Leistungen des von der LEG und der „Eastern Economic Relations – Beratungs- und Marktvernetzungsgesellschaft“ unterhaltenen Büros konzentrieren sich in folgenden Bereichen:
- Allgemeine Informationsbeschaffung nach Anforderungsprofil
- Kontaktanbahnung zu russischen Geschäftspartnern
- Sondierungsgespräche
- Vorverhandlungen
- Vorbereitung und Betreuung von Geschäftsbesuchen der Unternehmen/Klienten
- Projektbezogenes Consulting
- HR Consulting
- Sonstige Leistungen
- Erfolgsbeteiligung
Ansprechpartner bei EER sind Joachim Thielemann und Martin Oeltermann. Über Konditionen informiert Sie der Teamleiter „Internationale Kontakte“ bei der LEG Thüringen Hans-Jörg Hoffmann. |
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„Was wird aus der Thüringer Wirtschaft, wenn uns die Ingenieure fehlen? |
Qualifizierte Ingenieure sind Mangelware
„Was wird aus der Thüringer Wirtschaft, wenn uns die Ingenieure fehlen? Was müssen und was können wir zur Nachwuchssicherung leisten?“ Diese Fragen wurden am Vortag der Jahreshauptversammlung des Thüringer Landesverbandes Beratender Ingenieure in Ruhla-Thal diskutiert. Neben dem Präsidenten der Ingenieurkammer Thüringen Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Ulrich Mönnig nahmen am 8. Juni 2007 im Podium Platz: Prof. Dr. Christian Juckenack, Staatssekretär im Thüringer Wirtschaftsministerium, Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt, Dekan an der Bauhaus-Universität Weimar, Bettina Haase, Geschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Hessen/Thüringen e.V. und Harald Weiß, Vorstandsmitglied des VBI-Thüringen.
Positiv sieht Staatssekretär Christian Juckenack die Entwicklung in den ingenieurtechnischen Richtungen Maschinenbau und Chemie, die bereits jetzt Zuwächse bei den Studierendenzahlen zu verzeichnen haben. Den allgemeinen demografischen Trend abschwächen, könnte seiner Meinung nach, das Interesse ungarischer und rumänischer Abiturienten im Freistaat ihr Studium zu absolvieren. Dipl.-Ing. Architekt Hartmut Strube, Präsident der Architektenkammer Thüringen, der als Gast an der Veranstaltung teilnahm, sprach sich für ein einheitliches Grundstudium von Architekten und Ingenieuren aus, als Basis qualitativ hochwertiger Planungsleistungen. Diesem Plädoyer liegt eine Statistik zugrunde, wonach sich nur 6 Prozent aller Planungsleistungen von Architekten und Ingenieuren voneinander unterscheiden.
Für die Unterstützung interessanter Projekte und die Nachwuchsarbeit warben Roland von Wölfel, Brückenbaupreisträger 2006 für den Bau der Talbrücke Wilde Gera im Thüringer Wald, und der Gymnasiallehrer Herr Stein aus Eisenach. Ingenieurtechnischen Lösungen der Thüringer Autobahnen in der Öffentlichkeit bekannt machen, möchte nach Aussagen von Roland von Wölfel der Förderverein Informationszentrum Thüringer Waldautobahn e.V. Finanzielle Unterstützung sucht auch das Ernst-Abbe-Gymnasium in Eisenach für praxisnahe Exkursionen und Projekte, die das Interesse der Jugendlichen für die Naturwissenschaften wecken sollen. Und dabei geht es nicht um große Summen, sondern manchmal nur um die Zugtickets für die Schüler.
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| Die Podiumsdiskussion fand am Vortag des Jahreshauptversammlung des Thüringer Landesverbandes Beratender Ingenieure in Ruhla-Thal statt. |
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Prof. Bargstädt, Frau Haase, Prof. Juckenack, Prof. Mönnig, Herr Stein, Dr. von Wölfel und Prof. Werner diskutierten mit den Anwesenden über die Nachwuchssorgen der Ingenieure. |
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Es war der Moment der Wahrheit: Als die Fußschwelle ausgebaut war und die Hebevorrichtungen zurückgefahren wurden, konnten alle Beteiligten aufatmen. |
Die Last mit den Lasten
Es war der Moment der Wahrheit: Als die Fußschwelle ausgebaut war und die Hebevorrichtungen zurückgefahren wurden, konnten alle Beteiligten aufatmen. Die Planungen und Arbeiten an der Sanierung des Westturms des Gothaer Schlosses Friedenstein waren von Erfolg gekrönt.
Auf Einladung des Förderkreises Bauwerkserhaltung e.V. Weimar stellten am 6. Juni 2007 die beteiligten Planer, Dr.-Ing. Wolf-Dietrich Krämer und Dipl.-Ing. Peter Lorenz, geschäftsführende Gesellschafter des Weimarer Ingenieurbüros IBK, und der Dipl.-Ing. Architekt Gerhard Schade aus Vieselbach, die angewandten Sanierungstechniken vor.
Vertreter der Ingenieurkammer Thüringen, Studenten der FH Erfurt und des Weimarer Fördervereins ließen sich die architektonischen und statischen Technologien erläutern, mit denen der ursprünglich geplante Lastabtrag für die Laternenlast des Turms mit Hilfe von Sprengwerken wiederhergestellt wurde. Die ingenieurtechnisch anspruchsvolle Leistung, mit der die verformten Decken des 3. Gebäudegeschosses entlastet wurden, stellten die Planer dem Publikum bei einer Filmvorführung und der Begehung des Westturmes vor.
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| Das neue Sprengwerk stabilisiert die Laterne des westlichen Gothaer Schlossturms. |
Dr.-Ing. Wolf-Dietrich Krämer aus Weimar erläutert den Gästen die statischen Planungen. |
Dr.-Ing. Wolf-Dietrich Krämer, Dipl.-Ing. Peter Lorenz und Architekt Gerhard Schade beim Rundgang. |
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"Wir haben die Vision integrativer, prosperierender, kreativer und zukunftsfähiger Städte und Gemeinden, die allen Einwohnerinnen und Einwohnern hohe Lebensqualität bieten und ihnen die Möglichkeit verschaffen, aktiv an allen Aspekten urbanen Lebens mitzuwirken" (Auszug aus den Aalborg Commitments 2004)". |
EU fördert Stadtentwicklungsmaßnahmen
"Wir haben die Vision integrativer, prosperierender, kreativer und zukunftsfähiger Städte und Gemeinden, die allen Einwohnerinnen und Einwohnern hohe Lebensqualität bieten und ihnen die Möglichkeit verschaffen, aktiv an allen Aspekten urbanen Lebens mitzuwirken" (Auszug aus den Aalborg Commitments 2004)".
„Nachhaltige Stadtentwicklung“ (158 KB) gehört zu den Förderschwerpunkten der europäischen Regionalpolitik 2007 – 2013. Derzeit bereiten die Länder die so genannten Operationellen Programme für die Strukturfonds-Förderperiode 2007-2013 vor. “Die Länder sollten künftig mindestens zehn Prozent der EU-Mittel für nachhaltige Stadtentwicklung einsetzen und damit die Möglichkeiten ausschöpfen, die die neuen Strukturfonds-Regelungen bieten”, so Staatssekretär Dr. Engelbert Lütke Daldrup (Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung). Nachhaltige Stadtentwicklung sei Teil der Lissabon-Strategie, denn Städte seien die Motoren für Innovation, Wachstum und Beschäftigung in Europa. |
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Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee hat am 7. Dezember 2006 die nächste Stufe des CO2-Gebäudesanierungsprogramms angekündigt. |
Günstige Kommunalkredite für energetische Gebäudesanierung
Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee hat am 7. Dezember 2006 die nächste Stufe des CO2-Gebäudesanierungsprogramms angekündigt. Damit erhalten Kommunen ab dem 1. Januar 2007 über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verbilligte Kredite in einem Volumen von 200 Millionen Euro im Jahr. Das Geld steht von 2007 bis 2009 zur Verfügung. Es soll vor allem für die energetische Sanierung von Kindergärten, Schulen und Schulturnhallen verwendet werden, sagte Tiefensee.
Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW (Merkblatt PDF 45 KB und Anlage PDF 130 KB) wird um einen entsprechenden Programmteil erweitert.
Durch die angekündigten Kommunalkredite können nun auch für Nichtwohngebäude die enormen Energieeinsparpotenziale durch gezielte Sanierungsmaßnahmen erschlossen werden. Bislang würden im Nichtwohnbereich ebenso wie bei Wohngebäuden die Möglichkeiten zur Energieeffizienz bei Sanierungen nur unzureichend genutzt, so die Deutsche Energie Agentur (dena).
Um das Potenzial hocheffizienter Sanierungen von Schulen exemplarisch aufzuzeigen, startet die dena parallel ab dem 01.03.2007 ein Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus im Bestand für Schulen“. Hier sollen in jedem Bundesland Schulen vorbildlich auf einen Standard deutlich unter EnEV-Neubau-Niveau saniert werden.
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„Mehr als ein Drittel aller Energie in Deutschland wird für das Heizen der Wohnungen und die Warmwasseraufbereitung genutzt. Durch Sanierungen an Fassade, Dach, Heizung und Fenstern können Mieter und Hausbesitzer bis zu 25 Prozent Energie sparen. |
Verheizen Sie Ihr Geld nicht: Ziehen Sie Ihr Haus warm an.
„Mehr als ein Drittel aller Energie in Deutschland wird für das Heizen der Wohnungen und die Warmwasseraufbereitung genutzt. Durch Sanierungen an Fassade, Dach, Heizung und Fenstern können Mieter und Hausbesitzer bis zu 25 Prozent Energie sparen. Das senkt die Nebenkosten deutlich und damit auch die finanziellen Belastungen für Familien und Bewohner,“ so Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee in einer Presseerklärung vom September 2006. Mit dem erweiterten „CO2-Gebäudesanierungsprogramm“ will die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit der KfW Förderbank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zusätzliche Förderanreize zur Energieeinsparung im Wohngebäudebestand geben. Zum 1. Januar 2007 wurde das Programm (PDF 650 KB) durch die Einführung direkter Zuschüsse neben der Kreditvariante neu gestaltet und ausgeweitet. Wegen der hohen Nachfrage ist das im Jahr 2001 aufgelegte CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW-Förderbank immer wieder aufgestockt worden. 2006 standen für Investitionen rund 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung, so viel wie noch nie zuvor.
Kampagne: Heute die Energie für morgen sichern
Die Ziele des Bundesministeriums für Bau, Verkehr und Stadtentwicklung bis 2020:
CO2-Gebäudesanierung spart: Vor allem CO2
CO2-Gebäudesanierung spart: Bares Geld
CO2-Gebäudesanierung schafft: Arbeitsplätze und Wachstum |
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Die Europäische Kommission hat am 8. Februar 2007 ein Grünbuch zur Überprüfung des gemeinschaftlichen Besitzstandes im Verbraucherschutz vorgelegt. |
EU will Richtlinien für den Verbraucherschutz vereinheitlichen
Die Europäische Kommission hat am 8. Februar 2007 ein Grünbuch zur Überprüfung des gemeinschaftlichen Besitzstandes im Verbraucherschutz (PDF150 KB) vorgelegt. Mit dem Grünbuch unterbreitet die Kommission Vorschläge für verschiedene zivilrechtliche Richtlinien. Ziel des Vorhabens ist es, die bestehenden Richtlinien zu systematisieren und Begriffe (z.B. Definition des Verbrauchers) sowie bestimmte Rechtsfolgen eventuell durch vollständige Harmonisierung zu vereinheitlichen. Vorgesehen ist z.B. die Angleichung der unterschiedlichen Widerspruchsfristen. Aufgegriffen werden zudem ganz allgemeine Regelungen, wie Verzug, Schadensersatz und Gefahrübergang, die bislang nicht Gegenstand der EU-Gesetzgebung waren.
Da grundsätzlich auch Dienstleistungen erfasst sind, bleibt zu prüfen inwieweit Architekten und Ingenieure von der möglichen Gesetzgebungsinitiative tangiert sind, so das EU-Verbindungsbüro (PDF 35 KB) der Bundesarchitektenkammer und der Bundesingenieurkammer.
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Anfang November 2006 hat die Europäische Kommission die deutsche Fördergebietskarte 2007 – 2013 angenommen. Diese stellt nach Aussagen des zuständigen Abteilungsleiters der Generaldirektion Regionalpolitik Herrn Dr. Dufeil die Grundlage für die Vergabe der dar. |
Deutsche Fördergebietskarte 2007 – 2013
Anfang November 2006 hat die Europäische Kommission die deutsche Fördergebietskarte 2007 – 2013 angenommen. Diese stellt nach Aussagen des zuständigen Abteilungsleiters der Generaldirektion Regionalpolitik Herrn Dr. Dufeil die Grundlage für die Vergabe der Strukturfondsmittel (PDF 59 KB) dar. Deutschland wird nach den Angaben der Bundesarchitektenkammer aus diesen Strukturfonds in der kommenden Periode insgesamt 23,4 Milliarden Euro beziehen.
Die Obergrenzen der Kofinanzierungssätze werden entsprechend der in Operationellen Programmen beschriebenen Maßnahmen festgelegt. Basis dieser Operationellen Programme der einzelnen Bundesländer sind die geltenden Verordnungen und Strategischen Leitlinien der EU sowie des Nationalen Strategischen Rahmenplans des Bundes.
Aus der Fördergebietskarte (PDF 633 KB) können, entsprechend der ausgewiesenen Zielgebiete „Konvergenz“ (75 %) und „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ (50 %) diese Obergrenzen abgelesen werden. So ist der Freistaat Thüringen als Region im Rahmen des Ziels „Konvergenz“ förderfähig. Diese Förderbestimmung gilt bis zum Ablauf der gesamten Förderperiode 2007 – 2013.
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Um die Partnerschaft von öffentlicher und privater Hand durch PPP (Public Privat Partnership) auch im Freistaat Thüringen zu forcieren, hat sich am 23. Februar die „Initiative PPP in Thüringen“ - kurz „PPPiTh“ – gegründet. |
INITIATIVE „PPP in Thüringen“ gegründet
Um die Partnerschaft von öffentlicher und privater Hand durch PPP (Public Privat Partnership) auch im Freistaat Thüringen zu forcieren, hat sich am 23. Februar die „Initiative PPP in Thüringen“ - kurz „PPPiTh“ – gegründet. An der Gründungsveranstaltung nahmen der Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V., der Ostdeutsche Bankenverband, der Baugewerbeverband Thüringen, die Rechtsanwaltskammer Thüringen, die Handwerkskammer Erfurt, die Industrie- und Handelskammer zu Ostthüringen, die Industrie- und Handelskammer zu Südthüringen, der Verband der Versicherer und die Ingenieurkammer Thüringen teil.
Das Hauptziel der Initiative ist es, die Thüringer Städte, Landkreise und Gemeinden bei der Vorbereitung und Umsetzung von PPP-Projekten kompetent zu unterstützen. „PPPiTh“ begreift „Public Privat Partnership“ dabei als wirtschaftliche Chance für Thüringen.
Die ersten Schritte in Sachen PPP in Thüringen laufen zur Zeit bei zwei Straßenverkehrsprojekten: Landstraßen im Saale-Holzland-Kreis sowie das A-Modell – A4 - Umfahrung Hörselberge sollen in öffentlich-privater Partnerschaft umgesetzt werden. Ein anderes Landesprojekt im Hochbau, wofür die Wirtschaftlichkeit als PPP-Projekt nachgewiesen wurde, erfährt nunmehr eine konventionelle Umsetzung.
Die „Initiative PPP in Thüringen“ plant deshalb mit der Landesregierung und den Kommunalvertretern geeignete Projekte zu sondieren. |
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des EU-Verbindungsbüros der Bundesingenieurkammer und der Bundesarchitektenkammer u.a. mit aktuellen Berichten und Entscheidungen zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft und zum EU-Binnenmarkt |
Bericht aus Brüssel 1/2007…
des EU-Verbindungsbüros der Bundesingenieurkammer und der Bundesarchitektenkammer u.a. mit aktuellen Berichten und Entscheidungen (PDF 191 KB) zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft und zum EU-Binnenmarkt:
- Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Informelles EUMinistertreffen der Stadtentwicklungs- und Raumordnungsminister
- Lissabon – Strategie: Kommission bemängelt Reformbemühungen der Freien Berufe in Deutschland
- Grünbuch zum Verbraucherschutz
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Sie ist die erste Kunstgalerie Europas, die sich auf 300 Quadratmetern Fläche der Präsentation hochwertiger nationaler als auch internationaler Ingenieurbaukunst widmet. |
Galerie für Ingenieurkunst in Berlin
Sie ist die erste Kunstgalerie Europas (PDF 365 KB), die sich auf 300 Quadratmetern Fläche der Präsentation hochwertiger nationaler als auch internationaler Ingenieurbaukunst widmet. 2005 gründete eine interdisziplinäre Gruppe junger Ingenieure und Architekten diese Kommunikations- und Ausstellungsplattform, um den Bekanntheitsgrad der Bauingenieure in der Öffentlichkeit zu steigern und die Leistungen aller am Bau beteiligten Disziplinen zu diskutieren. In einer Zeit, in der ausschließlich der Name des Architekten mit dem Bauwerk verbunden wird, will die INGENIEUR KUNST Galerie deshalb die Leistungen der kühlen Planer, Rechner und Optimierer sichtbar machen. Ingenieurtechnische und konstruktive Details unter der ästhetischen Hülle des Bauwerks sowie technische Lösungen für komplexe, aber auch für einfache technische Fragestellungen zu zeigen, darum geht es den Betreibern. Ab dem 22. Februar geschieht dies in neuen, repräsentativen Räumen in der Burgstraße 27 (PDF 966 KB) in Berlin-Mitte in direkter Nähe zum Hackeschen Markt, dem Dom und der Museumsinsel. Für Besucher gehören neben den Ausstellungen umfangreiche Begleitprogramme (Vorträge, Seminare etc.) zum Angebot. Kunden können die Räumlichkeiten für eigene Projektpräsentation oder Feierlichkeiten mieten.
INGENIEUR KUNST Galerie Berlin
Burgstraße 27
10178 Berlin-Mitte
Mittwoch – Sonntag
12.00 – 20.00 Uhr |
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Die Ministerpräsidenten der Länder haben entschieden: Ab dem 1. Januar 2007 wird eine monatliche Rundfunkgebühr von 5,52 Euro auf internetfähige PCs und Mobiltelefone fällig. |
PC-Gebühr, Quo vadis?
Die Ministerpräsidenten der Länder haben entschieden: Ab dem 1. Januar 2007 wird eine monatliche Rundfunkgebühr von 5,52 Euro auf internetfähige PCs und Mobiltelefone fällig. Freiberufler und Unternehmen müssen die Gebühr entrichten, wenn sie noch kein Radio oder Fernsehgerät bei der GEZ angemeldet haben. Besitzer mehrerer Computer werden nur einmal zur Kasse gebeten (Zweitgerätebefreiung), wie es die Bundesingenieurkammer in Ihrem Schreiben vom 21.11.06 formuliert. Dies gilt allerdings nicht für Zweigstellen sowie weitere Betriebsstätten.
Diese Entscheidung ist allerdings noch nicht endgültig. Der Rundfunkrat wurde beauftragt das herkömmliche, aber nicht mehr zeitgemäße System innerhalb eines Jahres zu überarbeiten. Das Modell zur Neuordnung der Rundfunkgebühren könnte dann eine generelle „TV-Abgabe“ pro Haushalt vorsehen und, so Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff, damit zur Abschaffung der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) führen.
Protestwellen von Verbänden (TLZ vom 21.10.06 / 160 KB) und Kammern (PDF 76 KB) im Vorfeld der Ministerpräsidenten-Konferenz in Bad Pyrmont (Niedersachsen) vom 18 - 20. Oktober 2006 führten weder zu einer Rücknahme der Entscheidung noch zu einer Verschiebung. Selbst das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWT) hatte sich am 6. Oktober 2006 in einer Pressemitteilung (PDF 24 KB) gegen die Einführung der PC-Gebühr ausgesprochen.
Die zur Zeit vor dem Bundesverfassungsgericht laufende Klage der „Vereinigung der Rundfunkgebührenzahler“ (VRGZ), gegen dessen Vorstand zur Zeit allerdings eine Strafanzeige läuft, wird nicht zur Aufschiebung der umstrittenen Gebühr zum 1. Januar 2007 führen.
Softwareprogramme wie der „GEZfilter“ (TLZ vom 21.10.06 / 254 KB) der Deutschen Gesellschaft für Softwaresicherheit sollen den Empfang von Rundfunkprogrammen auf dem PC verhindern und somit die Anmeldepflicht aufheben. Allerdings ist fraglich, ob damit die Anmeldung wirklich umgangen werden kann, denn nach dem Gesetz würden bereits für den Empfang „geeignete“ Geräte als gebührenpflichtig gelten. |
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Die Bundesingenieurkammer und die von ihr vertretenen 16 Ingenieurkammern der Länder haben am 29. November 2006 eine Resolution (265 KB) veröffentlicht, in der Bund und Länder aufgefordert werden, endlich wirkungsvolle Schritte in Richtung Harmonisierung des Bauordnungsrechtes und bundeseinheitlicher Regelungen zur Berufsausübung für Ingenieure zu unternehmen. |
Ingenieure fordern ein Ende unzeitgemäßer Kleinstaaterei
Die Bundesingenieurkammer und die von ihr vertretenen 16 Ingenieurkammern der Länder haben am 29. November 2006 eine Resolution (265 KB) veröffentlicht, in der Bund und Länder aufgefordert werden, endlich wirkungsvolle Schritte in Richtung Harmonisierung des Bauordnungsrechtes und bundeseinheitlicher Regelungen zur Berufsausübung für Ingenieure zu unternehmen.
Grund für die Resolution ist die immer stärker behinderte bundesweite Berufsausübung von Ingenieuren im Bereich Bauwesen. Deshalb fordern die Vertreter der Ingenieurkammern, dass die Landesgesetzgeber es den freiberuflich tätigen Ingenieuren ermöglichen müssen, uneingeschränkt bundesweit tätig werden zu können, wie es in der Pressemitteilung (79 KB) der Bundesingenieurkammer nachzulesen ist.
Bis weitere Fortschritte in diesem Bereich erzielt werden können, haben die Bundeskammerversammlungen (BKV) am 06.11.2004 in Düsseldorf und am 31.03.2006 in Berlin mehrheitlich beschlossen, für die Aufnahme in Fachlisten in den Bereichen „Standsicherheit“, „baulicher Brandschutz“, „Schall- und Wärmeschutz“ sowie „Bauvorlageberechtigung“ bestimmte Anforderungen vorauszusetzen, die hier (PDF 89 KB) eingesehen werden können.
Auf Basis der Resolution hat die Bundesingenieurkammer im Auftrag der Länderkammern am 9. Januar 2007 Schreiben an die Bundeskanzlerin Dr. Merkel, an den Bundesminister für Bau Wolfgang Tiefensee, an den Bundesminister für Wirtschaft Michael Glos und an den Vorsitzenden des Ausschusses für Bauwesen (ARGEBAU) Prof. Dr. Jürgen Namysloh versandt zum Thema Vereinheitlichung des Bauordnungsrechts und Harmonisierung der Berufsausübungsregelung sowie Anerkennung der Bauvorlageberechtigung und der bautechnischen Nachweise.
Am 29. Januar haben sich die Geschäftsführer der Länderkammern in Berlin mit diesem Thema befasst, um die föderalistischen Hindernisse herauszuarbeiten und weitere Maßnahmen festzulegen. |
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Das Europäische Parlament (EP) hat am 15.11.2006 mit klarer Mehrheit die sogenannte Dienstleistungsrichtlinie in 2. Lesung (PDF 49 KB) verabschiedet. |
Europäisches Parlament verabschiedet Dienstleistungsrichtlinie
Das Europäische Parlament (EP) hat am 15.11.2006 mit klarer Mehrheit die sogenannte Dienstleistungsrichtlinie in 2. Lesung (PDF 49 KB) verabschiedet. Wie erwartet wurden dabei keine wesentlichen Änderungen am Gemeinsamen Standpunkt des Rates vom 25.07. 2006 beschlossen. Am 12.12.2006 wurde Richtlinie 2006/123/EG über Dienstleistungen im Binnenmarkt (226 KB) des Europäischen Parlaments und des Rates unterzeichnet. Die Richtlinie ist bis 27.12.2009 in nationales Recht umzusetzen.
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des EU-Verbindungsbüros der Bundesingenieurkammer und der Bundesarchitektenkammer mit aktuellen Entscheidungen zum EU-Binnenmarkt sowie weiteren Ausführungen zur Dienstleistungsrichtlinie |
Bericht aus Brüssel 3/2006
des EU-Verbindungsbüros der Bundesingenieurkammer und der Bundesarchitektenkammer mit aktuellen Entscheidungen zum EU-Binnenmarkt (PDF 137 KB) sowie weiteren Ausführungen zur Dienstleistungsrichtlinie:
- Dienstleistungsrichtlinie: Abstimmung im Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments vom 24.10.06 (PDF 36 KB)
- Bericht über den Wettbewerb bei freiberuflichen Dienstleistungen des Europaabgeordneten Jan Christian Ehler vom 4.10.06 (271 KB)
- Abstimmung des Europäischen Parlaments über den sogenannten Ehler-Bericht zu freiberuflichen Dienstleistungen vom 12.10.06 (40 KB)
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Die Änderung der Vergabeverordnung (VgV) ist zum 1. November 2006 in Kraft getreten. |
Änderung der Vergabeverordnung zum 1. November 2006
Die Änderung der Vergabeverordnung (VgV) ist zum 1. November 2006 in Kraft getreten. Am 26. Oktober 2006 veröffentlichte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zur Dritten Änderungsverordnung der Vergabeverordnung (VgV) im Bundesgesetzblatt (BGBl. I S, 2334) einen 18-seitigen Einführungserlass (PDF 393 KB). Durch die Änderungen in § 2 VgV werden damit für VOB, VOL und VOF insbesondere die Schwellenwerte neu festgelegt. Die wichtigsten Änderungen in § 2 und 3 der VgV können Sie in Kurzfassung hier (PDF 72 KB) nachlesen.
Die novellierte VgV enthält eine ausdrückliche Bezugnahme auf die Neufassungen der VOB und VOL sowie auf die bereits im Bundesanzeiger Nr. 91a vom 13.05.2006 veröffentlichte Neufassung der VOF (PDF 13 KB). Zu den Änderungen der VOL und der VOF hat das BMVBS gesonderte Erlasse veröffentlicht. Die Kurzfassung der Änderungen in der VOB sind hier (PDF 56 KB) nachzulesen.
Der Erlass des BMVBS zur VOF (PDF 93 KB) vom 17.11.2006 erläutert die erfolgten Änderungen zur Koordinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Bauaufträge, Lieferaufträge und Dienstleistungen der VOF. Eine Kurzfassung der Änderungen der VOF können Sie hier (PDF 52 KB) einsehen.
Der Erlass zur VOL (PDF 207 KB) informiert über die Einführung des „Wettbewerblichen Dialogs“ als neues Vergabeverfahren. Über das Internetportal der EU-Kommission besteht die Möglichkeit die Vergabe-Bekanntmachungsmuster herunter zu laden.
Wer sich als Ingenieur in Sachen Ausschreibungen und Vergaben von Planungsleistungen auf den neuesten Stand bringen will, kann beim Verband Beratender Ingenieure VBI die aktualisierte fünfte Auflage der Arbeitshilfe "Vergabe von Planungsleistungen nach der VOF", Band 2 der VBI-Schriftenreihe bestellen. Die Broschüre kostet 12 Euro. VBI-Mitglieder erhalten diese zum Sonderpreis von 7 Euro je Exemplar.
Bestelladresse: VBI-Servicegesellschaft, Budapester Straße 31, 10787 Berlin, E-Mail: versand@vbi.de, Tel.: 030/26062-0, Fax: 030/26062-100. |
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Zum zehnten Mal wurden am 10. Oktober 2006 die Preisträger des Ingenieurbau-Preises von Ernst & Sohn für herausragende Leistungen im konstruktiven Ingenieurbau ermittelt. |
10. Ingenieurbau-Preis vergeben
Zum zehnten Mal wurden am 10. Oktober 2006 die Preisträger des Ingenieurbau-Preises (102 KB) von Ernst & Sohn für herausragende Leistungen im konstruktiven Ingenieurbau ermittelt. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. habil. Frank Werner aus Weimar entschied aus 33 eingereichten Objekten. Der Preis ging an die Donges Stahlbau GmbH aus Darmstadt und Schlaich, Bergermann und Partner aus Stuttgart für die „Planung und Montage der Bügelbauten am neuen Hauptbahnhof Lehrter Bahnhof in Berlin (D)“. Vier weitere Auszeichnungen wurden für die „Haseltalbrücke bei Suhl (D)“, das Dachtragwerk der AWD-Arena Hannover (D)“, das „Zentrum Paul Klee in Bern (CH)“ und die „Tragwerksplanung und Ausführung des Mercedes-Benz-Museums in Stuttgart (D)“ vergeben. Die festliche Preisverleihung fand am 1. Dezember in Berlin statt. Der Ingenieurbau-Preises wird seit 1988 alle zwei Jahre an ein Ingenieurbauwerk aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz vergeben. Aspekte der technischen Ausführung, der Umweltverträglichkeit und der Wirtschaftlichkeit stehen dabei im Vordergrund. Auslober des Preises ist der Verlag Ernst & Sohn in Berlin, seit über 150 Jahren Herausgeber von Fachliteratur für Bauingenieure.
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“Die Planung und Montage der Bügelbauten am neuen Hauptbahnhof Lehrter Bahnhof“ in Berlin wurden 2006 mit dem Ingenieurbau-Preis ausgezeichnet. |
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Der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Karl Heinrich Schwinn, erhielt am 23. Oktober in Hamburg von Wirtschaftssenator Gunnar Uldall das Bundesverdienstkreuz am Bande. |
Bundesverdienstkreuz für Dr.-Ing. Karl Heinrich Schwinn
Der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Karl Heinrich Schwinn, erhielt am 23. Oktober in Hamburg von Wirtschaftssenator Gunnar Uldall das Bundesverdienstkreuz am Bande (PDF 69 KB). Damit wurde das herausragende Engagement Schwinns für den Berufsstand der Ingenieure in der Freien und Hansestadt Hamburg, im Bund und in der Europäischen Union gewürdigt.
In seiner langen beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeit hat sich Schwinn uneigennützig für das Gemeinwohl engagiert. In zahlreichen ehrenamtlichen Gremien von Kammern und Verbänden hat er sich erfolgreich für die Qualitätssicherung der Ingenieurleistungen, den Verbraucherschutz und insbesondere die Baukultur eingesetzt. Damit hat er sich bleibende Verdienste erworben.
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Im Zuge des Bologna-Prozesses an den Thüringer Hochschulen hat die FH Jena zum Wintersemester 2006/2007 alle neuen Bachelor- und Masterstudiengänge ihres ingenieurwissenschaftlichen Bereiches (PDF 94 KB) erfolgreich akkreditieren können. |
Zukunft der Ingenieurwissenschaften
Im Zuge des Bologna-Prozesses an den Thüringer Hochschulen hat die FH Jena zum Wintersemester 2006/2007 alle neuen Bachelor- und Masterstudiengänge ihres ingenieurwissenschaftlichen Bereiches (PDF 94 KB) erfolgreich akkreditieren können. Lernziele, Lehrinhalte und berufspraktische Qualifikationsanforderungen wurden dabei von einer Akkreditierungsagentur, die mit der Güteprüfung von Studienprogrammen beschäftigt sind, auf ihre Qualität bewertet und zertifiziert. 3.235 Studierende der Ingenieurwissenschaften an der FH Jena (zum WS 06/06) erhalten mit den neuen Angeboten (PDF 111 KB) eine ganzheitliche Sicht auf Problemstellungen in Wirtschaft und Technik. |
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In einem von der EU co-finanzierten Forschungsprojekt unter Beteilung des Fachbereichs Landschaftsarchitektur und Gartenbau der Fachhochschule Erfurt soll eine begrünte Oberflächenbefestigung für Parkplätze aus gebrochenem Hochbauabrissmaterial entwickelt werden, kurzum Schotterrasen. |
FH Erfurt an EU-Projekt Green Concrete beteiligt
In einem von der EU co-finanzierten Forschungsprojekt unter Beteilung des Fachbereichs Landschaftsarchitektur und Gartenbau der Fachhochschule Erfurt soll eine begrünte Oberflächenbefestigung für Parkplätze aus gebrochenem Hochbauabrissmaterial entwickelt werden, kurzum Schotterrasen. Mit der neuen Parkplatzbefestigung wollen die Projektbeteiligten – ein Konsortium von 12 Partnern aus 3 EU-Ländern – einen günstigen und ökologischen Baustoff entwickeln. Für das EU-Projekt „Green Concrete“ (72 KB) unter der Gesamtaufsicht des Instituts für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau an der Universität für Bodenkultur Wien wurden fünf WissenschaftlerInnen an den 3 Forschungseinrichtungen in Wien, Erfurt und Veitshöchheim eingestellt. Bis Ende August 2008 sollen die umfangreichen Testreihen abgeschlossen sein und das Ergebnis vorliegen. |
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Im Universitätsverlag der Bauhaus-Universität Weimar ist im Oktober die aktuelle Ausgabe des „architekturführers thüringen 2“ erschienen. |
Architekturführer Thüringen: Vom Bauhaus bis heute
Im Universitätsverlag der Bauhaus-Universität Weimar ist im Oktober die aktuelle Ausgabe des „architekturführers thüringen 2“ erschienen. Diese aktualisierte und vollständig überarbeitete Ausgabe überblickt erneut fast 90 Jahre Bautätigkeit im Gebiet des Freistaates von 1919 (der Gründung des Bauhauses) des heute. Das Autorenteam konzentrierte sich dabei nicht nur auf die Städteachse Erfurt–Weimar–Jena, sondern betrachtete Architekturkonzepte des 20. Jahrhunderts in ganz Thüringen. Mit mehr als 50 neuen Objekten sind nun über 400 bemerkenswerte Bauten des Landes mit genauen Baudaten und Adressangaben erfasst. Ein reichhaltiger Quellenteil rundet das bildreiche Handbuch ab.
Ulrich Wieler, Gernot Weckherlin, Mark Escherich, Carla Fehr, Beate Wahl, Elke Dallmann: architekturführer thüringen 2. Universitätsverlag der Bauhaus-Universität Weimar, Format: 12 x 21 cm, Klappenbroschur, 464 Seiten, überarbeitete und erweiterte Neuauflage, ISBN: 3-86068-278-4, Preis: 24,50 €
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Der Ingenieurkammer Thüringen ist am 21. September ein „Aufruf“ von Herrn Dipl.-Ing. Klaus Stiglat aus Karlsruhe zugegangen. |
Ein Aufruf - Verantwortung und Ansehen der Bauingenieure
Der Ingenieurkammer Thüringen ist am 21. September ein „Aufruf“ von Herrn Dipl.-Ing. Klaus Stiglat aus Karlsruhe zugegangen.
Herr Stiglat sowie sieben weitere deutschsprachige Bauingenieure aus verschiedenen Sparten nehmen darin Stellung zum Ist-Zustand des Berufs und versuchen, die junge Generation der Bauingenieure zu weiterer engagierter Arbeit zu ermuntern, die Öffentlichkeit für die Arbeit der Bauingenieure zu interessieren und außerdem die Partner – in Beruf, Verwaltung und Industrie – um verständnisvolle Zusammenarbeit zu bitten.
Die Ingenieurkammer Thüringen gibt Ihren Mitgliedern das Schreiben hier (PDF 87 KB) zur Kenntnis.
Mit freundlichen Grüßen
Maik Vierling M.A.
Geschäftsführer der Ingenieurkammer Thüringen
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Wohngebäude müssen in Zukunft so geplant und gebaut werden, dass sie sich auf hohem Qualitätsniveau schnell und kostengünstig an die sich verändernden Bedürfnisse ihrer Nutzer anpassen lassen. |
Wohngebäude flexibler planen
Wohngebäude müssen in Zukunft so geplant und gebaut werden, dass sie sich auf hohem Qualitätsniveau schnell und kostengünstig an die sich verändernden Bedürfnisse ihrer Nutzer anpassen lassen. Das war die Kernbotschaft eines Symposiums von Bundesingenieurkammer, Bundesarchitektenkammer und vom Verbraucherzentrale Bundesverband, das mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Rahmen der Initiative „Kostengünstig qualitätsbewusst Bauen“ am 29. Oktober 2006 in Berlin stattfand. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung (PDF 96 KB).
Die Ergebnisse des Symposiums können als Dokumentation bei der Bundesingenieurkammer angefordert werden. Bestelladresse: Bundesingenieurkammer, Kochstraße 22, 10969 Berlin, Email: runge@bingk.de, Tel.: 030/2534 - 29 01, Fax: 030/2534 - 29 03. |
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Die Bundesingenieurkammer hat sich zusammen mit anderen Kammern und Verbänden der Bau- und Immobilienwirtschaft wiederholt für die Einbeziehung des „Wohnens“ in die staatliche Riester-Förderung ausgesprochen. |
Positionspapier zum Gesetzentwurf „Wohn-Riester“
Die Bundesingenieurkammer hat sich zusammen mit anderen Kammern und Verbänden der Bau- und Immobilienwirtschaft wiederholt für die Einbeziehung des „Wohnens“ in die staatliche Riester-Förderung ausgesprochen. Mit einem Positionspapier (PDF 77 KB), das anlässlich eines Symposiums zur Integration des Wohnens in die staatlich geförderte Altersvorsorge am 21.09.2006 in Berlin veröffentlicht wurde, begrüßen die Kammern und Verbände den vom Bundesfinanzministerium vorgelegten Gesetzentwurf für ein „Wohn-Riester“, fordern jedoch eine Einbeziehung nicht nur des selbstgenutzten, sondern auch des vermieteten Wohneigentums in die staatliche Förderung. Dadurch wird eine Steigerung privater Investitionen in den Wohnungsbau und –umbau erwartet.
Als Weg zur Einbeziehung in die Riester-Förderung wird dabei grundsätzlich das sogenannte KaNaPE-Modell bzw. Bau-Riester Modell befürwortet (KaNaPE = Kapitalstock zur Kalkulation der nachgelagerten persönlichen Einkommensbesteuerung). Im Kern werden dabei die aus der Riester-Förderung entnommenen und für die Immobilie verwendeten Mittel und Zulagen dokumentiert und mit einem Standardzins verzinst. Dieser virtuelle Kapitalstock wird dann im Alter besteuert. |
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Im Erfurter Rathaussaalfestsaal ehrte der Erfurter Bürgermeister Dietrich Hagemann am Dienstag, dem 19. September Herrn Diplom-Ingenieur Thomas Kleb als „Unternehmer des Jahres 2006 der kreisfreien Stadt Erfurt“. |
Kammermitglied Thomas Kleb ist Erfurts Unternehmer des Jahres
Im Erfurter Rathaussaalfestsaal ehrte der Erfurter Bürgermeister Dietrich Hagemann am Dienstag, dem 19. September Herrn Diplom-Ingenieur Thomas Kleb als „Unternehmer des Jahres 2006 der kreisfreien Stadt Erfurt“ (PDF 480 KB). Nicht nur wegen seines unternehmerischen Erfolges, sondern auch aufgrund der kontinuierlichen Lehrlingsausbildung in seinem Büro und wegen seines sozialen Engagements (PDF 269 KB) wählte eine Jury des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BMVW) Herrn Kleb für den Unternehmerpreis aus.
Seine „Ingenieurbüro Kleb GmbH“ (PDF 444 KB) gründete Thomas Kleb am 1. Mai 1990 – als 2-Mann-Büro. Heute gehören 28 Mitarbeiter und 2 Auszubildende zum Team. Seit dem 20. Mai 1995 ist der Diplom-Ingenieur auch Mitglied der Ingenieurkammer Thüringen. Das Planungsbüro hat seinen Hauptsitz in Erfurt und betreibt zudem eine Niederlassung in Saalfeld. Straßenbau, Brückenbau, Ingenieurbau, Tiefbau und Vermessungswesen sind die Betätigungsfelder. Circa 700 Aufträge für 2000 Brückenbauwerke hat das Unternehmen bis heute realisiert. Eines der bekanntesten Werke ist die neue 800 Meter lange Saaletalbrücke bei Jena-Göschwitz, wofür Thomas Kleb in Zusammenarbeit mit dem Architekten Heinz Hömmrich aus Weimar den „Beschränkten Realisierungswettbewerb zur Gestaltung“ des Thüringer Landesamtes für Straßenbau gewann.
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| (v.l.n.r.:) Dietrich Hagemann, Erfurter Bürgermeister; Thomas Kleb, Erfurter Unternehmer des Jahres 2006; Matthias Anschütz, BVMW-Regionalgeschäftsführer Westthüringen; Andreas Bausewein, Erfurter Oberbürgermeister; Günther Richter, BMVW-Landesgeschäftsführer Thüringen/Hessen. |
Bürgermeister Dietrich Hagemann würdigte in seiner Laudatio besonders das soziale Engagement des Erfurter Unternehmers. |
Gunter Lencer, 1. Vizepräsident der Ingenieurkammer Thüringen, gratuliert Kammermitglied Thomas Kleb zur Auszeichnung. |
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Das „PIUS-Netzwerk-Deutschland“ ist ein deutschlandweites Online-Netzwerk zum länderübergreifenden fachlichen Austausch auf dem Gebiet des ProduktionsIntegrierten UmweltSchutzes/Nachhaltigen Wirtschaftens. |
Experten-Netzwerk für UmweltSchutz und Nachhaltigkeit
Das „PIUS-Netzwerk-Deutschland“ ist ein deutschlandweites Online-Netzwerk zum länderübergreifenden fachlichen Austausch auf dem Gebiet des ProduktionsIntegrierten UmweltSchutzes/Nachhaltigen Wirtschaftens. Es entstand auf Initiative der Effizienz-Agentur Nordrhein-Westfalen (NRW) zur Zusammenführung von Fachleuten und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Beratung und Verwaltung in ganz Deutschland. Ziel ist es dabei, den Austausch zu zahlreichen Programmen, Instrumenten und Aktivitäten in den einzelnen Bundesländern zu erleichtern und Fachpartner sowie Experten stärker zusammen zu führen. Die Nutzung des Netzwerks ist denkbar einfach und anwenderfreundlich gestaltet. Nach einer kurzen Anmeldung und Registrierung durch die Effizienz-Agentur NRW ist der persönliche Zugang bereits freigeschaltet. Hier können Sie sich gleich anmelden.
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Durch Artikel 4 des Haushaltsbegleitgesetzes 2006 vom 29. Juni 2006 wird der allgemeine Umsatzsteuersatz von 16 auf 19 Prozent erhöht. Die Änderung tritt am 1. Januar 2007 in Kraft. |
Erhöhung der Umsatzsteuer zum 01.01.2007
Durch Artikel 4 des Haushaltsbegleitgesetzes 2006 vom 29. Juni 2006 wird der allgemeine Umsatzsteuersatz von 16 auf 19 Prozent erhöht. Die Änderung tritt am 1. Januar 2007 in Kraft. Der ermäßigte Steuersatz in Höhe von 7 Prozent bleibt unverändert. Daraus ergeben sich für die Praxis eine Reihe von Fragen in der Übergangszeit.
Das Bundesfinanzministerium hat am 11. August 2006 ein umfangreiches Anwendungsschreiben (PDF 106 KB) zur Umsatzsteuer-Erhöhung herausgegeben. Ein Merkblatt der Bundesingenieurkammer (BingK) mit einer Kurzübersicht zu den allgemeinen Grundsätzen gibt es hier (PDF 71 KB). Ein Artikel mit entsprechenden Hinweisen wird die BingK auch im Deutschen Ingenieurblatt (DIB) publizieren.
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Am 1. Januar 2007 wird die Steuer auf „neuartige Rundfunkempfangsgeräte“ eingeführt. |
Ab 1. Januar 2007 wird GEZahlt! - Internetfähige PCs werden gebührenpflichtig.
Am 1. Januar 2007 wird die Steuer auf „neuartige Rundfunkempfangsgeräte“ eingeführt. Und sie trifft besonders die Selbstständigen, die in ihrem Büro nur einen PC, aber kein Radio und keinen Fernseher haben und so durch eine GEZ-Gebühr von 204,36 Euro im Jahr zusätzlich belastet werden. Zu diesem Termin läuft die alte Regelung zur Gebührenbefreiung für neue Kommunikationstechnologien aus. Da angenommen wird, dass internetfähige Computer sowie UMTS-Handys grundsätzlich für Rundfunkempfang aufrüstbar sind, selbst wenn sie noch nicht über einen Anschluss verfügen, gelten diese als Empfangsgerät und sind somit gebührenpflichtig. Die Änderung trifft insbesondere Selbstständige mit Internet-PC, auch wenn sie mit dem Gerät ausschließlich arbeiten und nicht fernsehen oder Radio hören. Am 31. März 2006 reichte die „Vereinigung der Rundfunkgebührenzahler“ (VRGZ) Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die zum 1. Januar 2007 in Kraft tretende Verordnung ein. Die lautstarken Proteste der Kammern und Verbände gegen die Erhebung der PC-Gebühr haben dazu geführt, dass die umstrittene Gebühr im September wieder Tagesordnungsthema der zuständigen Rundfunkkommission der Länder ist. Nach einem Artikel (PDF 38 KB) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 14.08.06 halten einige Länder nicht mehr an der Einführung der Zusatzabgabe fest. Möglich wäre eine Verschiebung der Gebühr, so die FAZ. |
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Am 16. August fand in Rudolstadt ein Kolloquium zum Thema „Revitalisierung innerstädtischer Standorte mit besonderen Anforderungen“ statt. |
Ingenieuraufgabe: Revitalisierung innerstädtischer Bereiche
Am 16. August fand in Rudolstadt ein Kolloquium zum Thema „Revitalisierung innerstädtischer Standorte mit besonderen Anforderungen“ statt. So soll unter Regie einer Arbeitsgruppe, bestehend aus der Bauhaus-Universität Weimar, der Stiftung Baukultur / Architektenkammer/ Ingenieurkammer, dem Rudolstädter Stahlbau und der Rudolstädter Wohnungsverwaltungs- und Baugesellschaft mbH (RUWO) im Rahmen eines Forschungsthemas eine Systembauweise entwickelt werden, die insbesondere die aktuellen Fragen zur künftigen Gestaltung innerstädtischer Bereiche beantwortet. Herr Hans-Ulrich Batzke, Geschäftsführer der Rudolstädter Stahlbau, konnte zum Kolloquium Herrn LMR Olaf Langlotz vom Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr, Bereich Städte- und Wohnungsbau, Raumordnung und Landesplanung, begrüßen, der seinerseits die Unterstützung des Ministeriums zum Forschungsvorhaben zusagte. Im Rahmen der Veranstaltung sprach Herr Professor Dr.-Ing. habil. Frank Werner von der Bauhaus-Universität Weimar die ingenieurtechnischen Aspekte zur Revitalisierung an, verwies auf ein ganzheitliches Prozessmodell für den Hausbau und die sich daraus als vorteilhaft ergebenden geringeren Baukosten und Bauzeiten. Zukunftsweisend ist dabei die Vorfertigung und Typisierung von Regalsystemen kombiniert mit optimierten Konstruktionsdetails, die den hohen bauphysikalischen Anforderungen unserer Zeit entsprechen (Energieeinsparverordnung/EnEV u.ä.) und sich auch in die örtlichen Gegebenheiten mit individuellem Charakter einbringen lassen, ohne das innerstädtische Bild zu durchbrechen. Damit stellt die Revitalisierung innerstädtischer Bereiche eine baukulturelle Herausforderung für Ingenieure dar.
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Professor Dr.-Ing. habil. Frank Werner von der Bauhaus-Universität Weimar sprach auf dem Rudolstädter Kolloquium über „Ingenieurtechnische Aspekte bei der Revitalisierung innerstädtischer Bereiche“. |
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Das Thüringer Wirtschaftsministerium schlägt Alarm. Bis 2013 fehlen in Thüringen 130.000 neue Fachkräfte. |
Land braucht Techniker und Ingenieure
Das Thüringer Wirtschaftsministerium schlägt Alarm. Bis 2013 fehlen in Thüringen 130.000 neue Fachkräfte. Der sich immer mehr verstärkende Mangel sei heute schon spürbar, so Jürgen Reinholz, Thüringer Wirtschaftsminister. Die größte Nachfrage bestehe dabei in Ingenieur-, Metall- und Technikberufen, zitiert das Freie Wort Suhl den Minister. Lesen Sie hier den Artikel vom 25.07.06. (PDF 364 KB). Aus diesem Grund fordert Reinholz mehr Engagement von der Wirtschaft, wie in der Thüringer Allgemeinen vom 25.07.06 nachzulesen ist (PDF 368 KB). „Blauäugig“ nennt auch die TA-Kommentatorin die Unternehmen, da sie anscheinend vor den Problemen von morgen die Augen verschließen (PDF 478 KB). Die umfangreiche Broschüre “Entwicklung des Fachkräftebedarfs in Thüringen - Fortschreibung Jahr 2006“ des Thüringer Wirtschaftsministeriums können Sie hier lesen oder ausdrucken. (PDF 2637 KB) |
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Direkt neben der historischen Saaletalbrücke ist in den vergangenen drei Jahren ein beeindruckender Neubau der Autobahn A4 Frankfurt-Dresden entstanden. |
Graffiti-Künstler gestalten die neue Jenaer Saaletalbrücke
Direkt neben der historischen Saaletalbrücke ist in den vergangenen drei Jahren ein beeindruckender Neubau der Autobahn A4 Frankfurt-Dresden entstanden. Drei Bögen der neuen Brücke sollen mit legalen Graffiti der Künstlergruppe DFMplusWENT aus Weimar und Ingolstadt gestaltet werden. Sie sind die Gewinner des Saaletal-Graffiti-Wettbewerbs. Mit dieser Aktion möchte der Thüringer Verkehrsminister Andreas Trautvetter als Initiator nicht nur Graffiti als moderner Kunstform Raum geben, sondern auch illegale Schmierereien an dem neuen Bauwerk unterbinden. Insgesamt 15 Teams beteiligten sich an dem Anfang des Jahres ausgeschriebenen zweistufigen Wettbewerb des Thüringer Ministeriums für Bau und Verkehr in Zusammenarbeit mit dem Alternativen Kulturzentrum Zughafen in Erfurt. Eine Jury unter Vorsitz des Graffiti-Künstlers Akut (MaClaim) mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Presse wählte nach der ersten Runde sechs Teams aus, die im Anschluss einen oder mehrere Entwürfe für die Gestaltung einer elf Meter breiten und circa zwei Meter hohen Wand erarbeiteten. Zum Thüringentag in Jena gestalteten die sechs Teams am 15. und 16. Juli je eine Wand nach ihrem Entwurf aus der zweiten Runde. Am Ende entschied sich die Jury für DFMplusWENT aus Weimar und Ingolstadt.
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Die Künstlergruppe DFMplusWENT aus Weimar und Ingolstadt gewann mit ihrem Beitrag den Graffiti-Wettbewerb für die neue Saaletalbrücke in Jena.
(Foto: Marcel Krummrich) |
Nach dem Finale des Wettbewerbs am 15./16. Juni 2006 wurden die künstlerisch gestalteten Brückenbögen in farbiges Licht getaucht.
(Foto: Marcel Krummrich) |
Die Graffiti-Künstler von „MB75“ aus Gotha und Pößneck in Aktion. Sie belegten am Ende den 4. Platz beim Saaletalwettbewerb.
(Foto: Marcel Krummrich) |
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des EU-Verbindungsbüros der Bundesingenieurkammer und der Bundesarchitektenkammer mit aktuellen Entscheidungen zur Dienstleistungsrichtlinie oder dem Einspruchsrecht bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen. |
Bericht aus Brüssel 2/2006
des EU-Verbindungsbüros der Bundesingenieurkammer und der Bundesarchitektenkammer mit aktuellen Entscheidungen zur Dienstleistungsrichtlinie oder dem Einspruchsrecht bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen. Download hier (PDF 137 KB). Zum Thema „Vergabe öffentlicher Aufträge mit geringem Auftragswert“ gibt es ein Update (PDF 35 KB) vom 25.07.2006. Dieses bezieht sich auf eine Mitteilung der EU-Kommission zu Grundanforderungen der Vergabe, die Sie hier (PDF 59 KB) nachlesen können. |
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